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Donnerstag, 9. September 2010

Pressemitteilung

01/27/2010

Streusalzvorräte in den Bauhöfen im Kreis gehen zu Ende


Kreis Kleve –Die Chef`s der  Bauhöfe des Kreises und der Kreiskommunen sind sich einig: Sollten die seit Wochen bestellten und ausstehenden Streusalzlieferungen nicht kurzfristig eintreffen, sind sie nicht in der Lage, auf eine weitere Wettersituation mit Schnee und Glatteis entsprechend zu reagieren. Schon in den vergangenen Wochen wurden vor dem Hintergrund ausbleibender Nachlieferungen und schwindender Lagerbestände die Streueinsätze auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt. In einigen Kommunen wurden in Teilbereichen hilfsweise auch alternative Streumittel (abstumpfende Materialien) eingesetzt. „Aufgrund der Erfahrungen aus ähnlich harten Wintern in der Vergangenheit haben wir rechtzeitig alle Lager- und Vorratskapazitäten ausgeschöpft und frühzeitig Nachschub angefordert, ohne bisherigen Erfolg“, erklären Klaus Gietmann vom Bauhof der Bauverwaltungsgesellschaft des Kreises und sein Kollege bei den Umweltbetrieben der Stadt Kleve, Rolf Janssen. Stellvertretend für ihre Kollegen in den anderen Kreiskommunen bringen Sie ihre Verärgerung über das Verhalten der Streusalzindustrie zum Ausdruck. Seit Wochen seien bestellte Streusalzlieferungen vakant und es gebe keine Erklärung der Industrie, warum insbesondere die Kommunen von weiteren Lieferungen derzeit ausgeschlossen würden. Und dies entgegen der vertraglichen Regelungen. „Aus der Vergangenheit ist uns eine ähnliche Vorgehensweise nicht bekannt“, so die Bauhofchef`s.

Hierdurch sei eine Situation eingetreten, die nur noch eine kurzzeitige Streuung der Hauptverbindungsstraßen in den Kommunen und im Kreis ermögliche. Ab Donnerstag dieser Woche müssten Verkehrsteilnehmer damit rechnen, dass größtenteils gar nicht mehr gestreut werde, was für viele Nebenstraßen und Radwege jetzt schon gelte.

Die Verantwortlichen in den Bauhöfen im Kreis bitten alle Verkehrsteilenehmer, sich möglicherweise auf diese Situation einzustellen. Bei einer entsprechenden Wetterlage sollte daher von unnötigen Fußgängen, Rad- und Autofahrten abgesehen werden.

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