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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

06.05.2020

Aktuell liegen 1.242 Anträge für die Soforthilfe aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve vor:   869 Bewilligungen – gut 3,4 Mio. Euro ausgezahlt – 360 Anträge abgelehnt

Kreis Kleve – Für das Corona-Soforthilfeprogramm liegen dem Kreis Kleve insgesamt 1.242 Anträge aus allen 16 Kommunen im Kreisgebiet vor. In den vergangenen Tagen gingen nach den sehr hohen Antragszahlen der ersten Wochen deutlich weniger Anträge der Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Kreisverwaltung ein.

Aufgrund der bislang 869 bewilligten Anträge wurden Finanzmittel aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve mit einem Gesamtvolumen von 3.414.429,90 Euro wie folgt an Unternehmerinnen und Unternehmer in den Kommunen überwiesen: Bedburg-Hau: 95.740 Euro (23 bewilligte Anträge), Emmerich am Rhein: 382.357 Euro (89), Geldern: 451.376 Euro (112), Goch: 391.810 Euro (101), Issum: 60.675 Euro (17), Kalkar: 91.607 Euro (23), Kerken: 86.546 Euro (22), Wallfahrtsstadt Kevelaer: 420.093 Euro (108), Kleve: 580.177 Euro (157), Kranenburg: 98.037 Euro (24), Rees: 183.810 Euro (50), Rheurdt: 26.700 Euro (7), Straelen: 275.855 Euro (65), Uedem: 106.275 (28), Wachtendonk: 52.500 Euro (12) und Weeze: 110.870 Euro (31).

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen einmaligen, nicht zurückzahlbaren Zuschuss von bis zu 7.500 Euro pro Unternehmen oder Freiberufler aus dem Kreis Kleve. Das Hilfsprogramm des Kreises greift weiterhin nachrangig und erst dann, wenn andere Hilfsprogramme von EU, Bund und Land nicht zur Existenzsicherung ausreichen.

Abgelehnt wurden bislang insgesamt 360 Anträge, da die Voraussetzungen für eine Bewilligung nicht vorlagen. So können beispielsweise Anträge von Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten nicht berücksichtigt werden. Die Corona-Soforthilfe greift ferner nicht, wenn der durch die Corona-Krise verursachte entgangene Gewinn für einen Zeitraum von maximal drei Monaten geringer ist als die vorrangigen EU-, Bundes- oder Landesmittel sowie sonstige staatliche Hilfen. Auf der Homepage des Kreises Kleve gibt es einen Direktlink zum Soforthilfeprogramm (klicken Sie hier).