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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

01.06.2020

Am Pfingstwochenende fanden umfangreiche Testungen in Sammelunterkünften von Leiharbeitern aus der niederländischen Fleischindustrie in Goch und in Emmerich am Rhein statt

Alle Leiharbeiter im Kreisgebiet aus dieser Branche werden getestet

Möglicherweise tausende Tests erforderlich

Kreis erhält personelle Unterstützung vom Land

  

Kreis Kleve – Am Pfingstwochenende wurden sowohl in Goch als auch in Emmerich am Rhein zahlreiche Leiharbeiter in Sammelunterkünften, die in der niederländischen Fleischindustrie tätig sind, auf COVID-19 getestet. Ergebnisse liegen noch nicht vor. Dies erfolgte in Abstimmung mit der Bezirksregierung Düsseldorf. Diese Testungen werden, so Landrat Wolfgang Spreen, möglicherweise tausende Menschen betreffen. Der Landrat hatte das Land Nordrhein-Westfalen über den Krisenstab der Bezirksregierung um personelle Unterstützung für die Kontrollen dieser Sammelunterkünfte gebeten. Diese Unterstützung wurde nun durch das Land NRW gewährt.

Ursprünglich sollten zwei externe Teams für Testungen am Pfingstsonntag und am Pfingstmontag zur Verfügung stehen. Diese Testungen wurden durch das Gesundheitsamt des Kreises Kleve in kürzester Zeit vorbereitet. Schlussendlich standen die beiden Teams der Stadt Krefeld zu je drei Personen zunächst nur am Pfingstsonntag zur Verfügung. Aufgrund der bereits erfolgten Vorbereitungen übernahmen dann kurzfristig zwei mobile Probenentnahme-Teams des Kreises Kleve die Testungen am Pfingstmontag.

Am Pfingstsonntag wurden die Probenentnahmen in allen priorisierten Sammelunterkünften in Goch abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um Unterkünfte mit Indexfällen und Sammelunterkünfte von Leiharbeitern, die in der niederländischen Fleischindustrie tätig sind. Am Pfingstmontag waren die beiden Teams des Kreises Kleve zur Testung der Leiharbeiter in Emmerich am Rhein unterwegs. „Ich danke insbesondere den beiden Helfer-Teams aus Krefeld sowie den freiwilligen Helfern aus dem Kreisgebiet vom Deutschen Roten Kreuz, vom Malteser Hilfsdienst und von der Johanniter-Unfall-Hilfe für die kurzfristige Bereitschaft, den Kreis Kleve erneut zu unterstützen“, so Landrat Spreen.