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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

01.10.2019

Angebot EFUS für Alleinerziehende: Es gibt noch Unterstützung aus dem Projekt bis Ende 2020

Kreis Kleve – Einelternfamilien fördern und stärken. Dafür steht das Projekt EFUS des Kreises Kleve, das bis Ende des Jahres 2020 verlängert wird. Noch stehen Projektgelder zur Verfügung: Geld, das Alleinerziehenden helfen kann, die drängendsten Probleme in den Griff zu bekommen wenn keine andere Einrichtung hilft.

Viktor Kämmerer, der Leiter des Projekts EFUS, kann eine Menge erzählen aus den bisherigen fast eineinhalb Jahren EFUS-Tätigkeit. Von der Not, auf die er in manchen Einelternfamilien trifft, wenn das Funktionieren eines geregelten Alltags an defekten Gegenständen scheitert. Oder wenn keine Zeit ist, einmal für sich selbst zu sorgen, sich mit anderen Alleinerziehenden auszutauschen und man einfach nicht weiß, wer einem beratend zur Seite steht. Dann ist EFUS genau das Projekt, das einen Weg aufzeigen kann, der nach vorne führt. Viktor Kämmerer macht diese Arbeit nicht alleine. Früh hat er sich Kooperationspartner wie die Caritas und die AWO gesucht, die EFUS-finanzierte Gesprächs- und Freizeitangebote auf den Markt gebracht haben. Diese werden gerne und gut angenommen, denn auch an die Kinder wird gedacht. Entweder gibt es Kinderbetreuung oder parallel zum Elternangebot auch ein eigenes Kinderangebot. Beratung im südlichen Kreisgebiet findet zweimal wöchentlich in den Räumen der Caritas in Geldern statt und die AWO ist mit dem EFUS-Mobil unterwegs und bietet Beratung vor Ort, damit die Alleinerziehenden möglichst kurze Wege haben zur EFUS-Hilfe.

Insgesamt konnte EFUS bis jetzt 222 Unterstützungen geben, zusätzlich in 73 Problemstellungen als Lotse die passenden Angebote anderer Einrichtungen vermitteln. Hier ging es meist um Beratung in verschiedenen gerade aktuellen Lebenssituationen zu Themen wie Erziehung, Migration, Schulden oder Familienhilfe. Viktor Kämmerer ist realistisch: „Aus EFUS gebe ich Steuergelder aus, die der Kreis Kleve für das Projekt zur Verfügung stellt. Deshalb prüfe ich sehr genau den tatsächlichen Bedarf der Einelternfamilie. Nicht in jedem Fall ist mir eine Unterstützung möglich“, sagt er. Mehr als 400.000 Euro wurden bisher für Alleinerziehende aus EFUS verwendet. 501 Anfragen hat Kämmerer bislang erhalten. 413 davon sind bearbeitet, an den anderen ist er dran. Bei Bedarf ist der Projektleiter erreichbar unter Telefon 02821 8960 699 oder E-Mail efus@kreis-kleve.de. Im Internet gibt es Informationen auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-kleve.de/efus.

Herr Kämmerer leitet das EFUS-Projekt

Viktor Kämmerer leitet das Projekt EFUS, das Alleinerziehende im Kreis Kleve auf verschiedene Weise unterstützen kann.

Foto: Kreis Kleve