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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

21.02.2019

Baubeginn für die neue Kreisleitstelle in Kleve

18 Monate Bauzeit / Bauvolumen rund 6,6 Mio. Euro

 

Kreis Kleve – Die umfangreichen Vorbereitungen für den Baustart sind abgeschlossen, das Grundstück wurde eingezäunt, nun können die Baumaschinen kommen: Unweit der Nassauerallee beginnen die Arbeiten zum Neubau einer Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst. Das dreigeschossige Hauptgebäude erhält ein neues Verbindungsteil zum bestehenden Gebäude an der Nassauerallee 16. Die Planungen für den Neubau haben mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich vorgesehen. Insbesondere die Umsetzung der technischen Vorgaben beim Bau einer Leitstelle mit den Fachplanern war deutlich aufwändiger als es beim Bau eines üblichen Verwaltungsgebäudes der Fall gewesen wäre. Die beiden Neubauten haben eine Nettogrundrissfläche von insgesamt gut 2.300 Quadratmetern. Der Kreistag hat für die Errichtung der Gebäude rund 6,6 Mio. Euro bewilligt. Die Höhe der Kosten für die erforderliche Technik wird derzeit ermittelt. Die neue Leitstelle soll im Spätsommer 2020 bezugsfertig sein. „Ein wichtiger Schritt im Interesse der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Kleve“, betont Landrat Wolfgang Spreen.

Leitstelle koordiniert rund 44.000 Einsätze pro Jahr

Derzeit sind es 177 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten, Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, die in den Rettungswachen im Kreisgebiet tätig sind. Zusätzlich gibt es fünf Auszubildende zum Notfallsanitäter sowie 24 Mitarbeiter in der Kreisleitstelle. Jährlich werden rund 44.000 Einsätze durchgeführt, davon etwa 25.000 Rettungseinsätze und rund 19.000 Krankentransporte. In den vergangenen zwei Jahren war zusätzliches Personal in der Kreisleitstelle und in den Rettungswachen eingestellt sowie die Fortbildungen und die Ausbildung zum Notfallsanitäter vorangetrieben worden. Darüber hinaus wurde in Fahrzeuge investiert und die Gebäudesituation einiger Rettungswachen in den Blick genommen. „Wir haben ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um unseren Rettungsdienst auf ‚zukunftssichere Beine‘ zu stellen“, so Landrat Spreen. „Mehr Rettungsdienst für mehr Sicherheit.“

PM19-022-Foto Landrat Spreen in der Kreisleitstelle

Landrat Wolfgang Spreen in den Räumlichkeiten der Kreisleitstelle. Im Spätsommer 2020 soll die neue Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst bezugsfertig sein.