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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

06.04.2020

Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve: Bislang liegen 470 Anträge aus allen 16 Kommunen im Kreisgebiet vor

Aktuell: 214 Bewilligungen - 886.316 Euro ausgezahlt - 81 Anträge abgelehnt

 

Kreis Kleve – Aus allen 16 Kommunen im Kreisgebiet haben den Kreis Kleve bereits Anträge für das eigene Corona-Soforthilfeprogramm erreicht. Insgesamt erreichten bislang rund 470 Anträge die Kreisverwaltung. Bewilligt wurden in den ersten fünf Tagen insgesamt 214 Anträge. Von diesen 214 bewilligten Anträgen kommen 5 aus Bedburg-Hau, 21 aus Emmerich am Rhein, 27 aus Geldern, 24 aus Goch, 1 aus Issum, 5 aus Kalkar, 8 aus Kerken, 34 aus der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 38 aus Kleve, 7 aus Kranenburg, 11 aus Rees, 3 aus Rheurdt, 17 aus Straelen, 4 aus Uedem, 4 aus Wachtendonk und 5 aus Weeze. Die ausgezahlten Soforthilfen haben eine Größenordnung von insgesamt 886.316 Euro. Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen einmaligen, nicht zurückzahlbaren Zuschuss von bis zu 7.500 Euro pro Unternehmen oder Freiberufler. Ein Blick auf die Branchen der Antragstellerinnen und Antragsteller zeigt, dass zahlreiche Wirtschaftsbereiche von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind. Ob Gastronomie oder Einzelhandel, ob Gartenbau, Veranstaltungstechnik, Blumenhandel, Reisebüro oder KFZ-Handel – viele Unternehmerinnen und Unternehmer benötigen die finanzielle Unterstützung aus dem Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve. „Die große Zahl der bereits vorliegenden Anträge zeigt, dass zahlreiche Selbstständige im Kreis Kleve auf weitere finanzielle Hilfen angewiesen sind, um in der aktuellen Corona-Krise ihre wirtschaftliche Existenz zu sichern“, so Landrat Wolfgang Spreen. Er weist ferner darauf hin, dass bislang 81 eingereichte Anträge abgelehnt wurden, da die Voraussetzungen für eine Bewilligung nicht vorlagen. So können beispielsweise Anträge von Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten nicht berücksichtigt werden. Die Corona-Soforthilfe greift ferner nicht, wenn der durch die Corona-Krise verursachte entgangene Gewinn für einen Zeitraum von maximal drei Monaten geringer ist als die vorrangigen EU-, Bundes- oder Landesmittel sowie sonstige staatliche Hilfen. Auf der Homepage des Kreises Kleve (www.kreis-kleve.de) gibt es einen Direktlink zum Soforthilfeprogramm ( hier ).