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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

13.12.2018

Dank Kreis-Hospitation neue Ärztin gewonnen: Gemeinschaftspraxis in Kleve hat eine neue Kollegin an Bord

Kreis Kleve – Landrat Wolfgang Spreen besuchte jetzt die Gemeinschaftspraxis Dr. Pelzer, Dr. Dr. Kroll und Dr. Oster in Kleve und freute sich sehr, dort auch Ramona Trindade Pieters begrüßen zu können. Sie hat im Februar in der Praxis hospitiert und absolviert nun ihre Facharztausbildung in der Gemeinschaftspraxis in Kleve-Rindern. Der Kreis Kleve hat die Hospitation finanziell ermöglicht. Landrat Wolfgang Spreen: „Für jede Ärztin, für jeden Arzt, den wir im Kreis Kleve für eine Tätigkeit in einer Praxis gewinnen können, bin ich dankbar“. Spreen weiß, dass in den nächsten Jahren etliche Ärztinnen und Ärzte im Hausarzt- und Facharztbereich gesucht werden, um einen ärztlichen Notstand zu verhindern. „Wir sind sehr froh, dass wir in diesem Jahr sogar zwei Hospitantinnen dank des Kreismodells kennenlernen durften. Wir hätten auch beide gerne übernommen, doch eine Ärztin ist jetzt in der Nähe ihres Wohnortes, aber immerhin auch im Kreis Kleve tätig. Frau Pieters hat sich entschieden, bei uns zu bleiben, darüber freuen wir uns sehr“, sagt Dr. Michael Pelzer stellvertretend für sein Team. Mit 2.000 Euro pro Woche für längstens vier Wochen finanziert der Kreis Kleve Hospitationen in Praxen. Die Fördervoraussetzungen finden Interessierte im Internet unter www.kreis-kleve.de, Suchbegriff: Ärzte gesucht. „Gerne bieten wir weiteren Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeit, in unserer Praxis zu hospitieren. Als Gemeinschaftspraxis mit drei Gesellschaftern und mittlerweile fünf Ärzten möchten wir uns weiterentwickeln und suchen noch Weiterbildungsassistenten oder fertige Allgemeinmediziner. Der Umstieg von Fachärzten in die Allgemeinmedizin wird durch die Kassenärztliche Vereinigung neuerdings ebenfalls unterstützt“, so Dr. Pelzer. Sein Kollege und Gesellschafter Dr. Michael Kroll ergänzt: „Wir können die Weiterbildungszeit für drei Ärztinnen oder Ärzte anbieten sowie die Weiterbildungszeit zum spezialisierten Palliativarzt (QPA), je nach Wunsch in Voll- oder Teilzeit. Auch flexible Arbeitszeiten sind bei uns möglich, ebenso wie Arbeitszeitmodelle, die sich nach der momentanen Lebenssituation richten“. Als fachliche Schwerpunkte kann sich die Praxis zum Beispiel Palliativmedizin, Alternative Verfahren, Verantwortlichkeit im Disease-Management (DMP) zum Beispiel Diabetes, COPD, KHK oder Herzinsuffizienz vorstellen.

Daneben gibt es Kooperationsverträge mit mehreren Pflegeheimen, so dass, wer möchte, auch dort oder bei Hausbesuchen arbeiten kann. „Anders als in den Krankenhäusern sind nur wenige Notdienste im Jahr erforderlich, die nach Absprache zeitlich aufgeteilt werden“, ergänzt Dr. Britta Oster. Nach der Phase des Kennenlernens bietet die Gemeinschaftspraxis Dr. Pelzer, Dr. Kroll und Dr. Oster die Möglichkeit, als Gesellschafter eine dauerhafte Berufsperspektive zu finden. „Wir sind für sehr Vieles offen und freuen uns über Interessierte, die unsere Praxis vielleicht auch im Rahmen einer Hospitation kennenlernen möchten“, bestätigt das Praxisteam. Die Gemeinschaftspraxis findet man im Internet unter www.praxisklinik-kleve.de. Eine Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 02821 3340 oder per E-Mail an post@praxis-kleve.de möglich.

Foto vom Besuch des Landrats in der Rinderner Praxisklinik

Gute Laune und Vitamine erwarteten Landrat Wolfgang Spreen in der Rinderner Praxisklinik.