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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

26.03.2020

Die Ferienfreizeiten des Kreisjugendamtes müssen abgesagt werden - Spreen bedauert: „Die umfangreiche Organisation dieser Maßnahmen ist jetzt einfach nicht möglich“

Kreis Kleve – Als wären es nicht schon genug Einschränkungen, mit denen die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Kleve in diesen Tagen leben müssen. Leider wirft die Corona-Situation ihre Schatten schon jetzt bis in den Sommer: Die drei Stadtranderholungsmaßnahmen des Kreisjugendamtes können gerade nicht zufriedenstellend vorbereitet werden. Aber genau das müsste in diesen Tagen und Wochen geschehen. Viele Dienstleister sind derzeit nicht erreichbar, Absprachen können nicht getroffen werden, Verträge nicht geschlossen werden. „Leider gibt es für den Kreis Kleve in dieser Situation keine andere Möglichkeit, als die Stadtranderholungen schon jetzt abzusagen. Betroffen sind die Freizeiten des Kreisjugendamts in den Sommerferien auf dem Fingerhutshof in Kalkar-Wissel, auf dem Jugendzeltplatz Eyller See und leider auch die Maßnahme für Kinder und Jugendliche mit Mehrfachhandicap in der Schule Haus Freudenberg. Ich weiß, wie wichtig für viele Eltern und Kinder diese Auszeiten sind. Die Entscheidung, sie abzusagen, ist mir entsprechend schwergefallen“, bedauert Landrat Wolfgang Spreen die Entwicklung und ergänzt: „Wir alle hoffen sehr darauf, dass die Corona-Krise im Sommer Geschichte sein wird. Aber leider kann es im Moment niemand verlässlich voraussagen.“