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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

22.07.2019

Eichenprozessionsspinner im Kreis Kleve:

Information der Kreisgesundheitsabteilung

 

Kreis Kleve – Rund um das Thema „Eichenprozessionsspinner“ hat die Abteilung Gesundheitsangelegenheiten der Kreisverwaltung Kleve einen Informationsflyer auf der Startseite des Kreisinternets www.kreis-kleve.de positioniert. Auch wenn es keine Meldepflicht für Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Eichenprozessionsspinner stehen, gibt, wird deutlich, dass es in diesem Jahr vermehrt zu Beschwerden kommt. Die Raupenhaare können zu Entzündungen der Haut, der Augen und zu Entzündungen im Nasen-, Rachen- und Bronchialsystem führen. In seltenen Fällen kann es auch stärkere allergische Reaktionen mit Fieber, Schwindel oder Luftnot geben. Die Abteilung Gesundheitsangelegenheiten gibt deshalb folgende Verhaltenshinweise:

Nach einem Kontakt mit Raupenhaaren, oder einem entsprechenden Verdacht, sollte sofort die Kleidung gewechselt und der Körper sowie die Haare gründlich gewaschen werden. Reste von Raupenhaaren, die kleine Widerhaken haben, können mit Klebestreifen entfernt werden. Sollten größere Entzündungen auf der Haut sichtbar werden, sollte unbedingt der Hausarzt hinzugezogen werden. Wirksam auf der Haut sind antihistaminhaltige und cortisonhaltige Salben. Entzündungen am Auge und im Nasen-, Rachen- und Bronchialraum können nach ärztlicher Diagnose zum Beispiel mit Asthmasprays behandelt werden. Sollten Raupenhaare die Augen gereizt haben, sollten die Augen gut mit Wasser ausgespült und, falls Beschwerden bleiben, ein Arzt aufgesucht werden.

Die Hautveränderungen können zwischen zwei und 14 Tagen bestehen bleiben, je nach Ausprägung und erfolgter Behandlung.

Im eigenen Garten sollte man einen Befall durch Eichenprozessionsspinner nicht selbst bekämpfen, sondern eine Fachfirma beauftragen. Raupen und Gespinste dürfen nicht berührt werden.