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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

23.12.2020

Erfolgreicher Test im Impfzentrum Kreis Kleve

84 Freiwillige von verschiedenen Hilfsorganisationen probten Abläufe

  

Kreis Kleve – Gleich zwei Testläufe gab es in den vergangenen Tagen im Impfzentrum Kreis Kleve in Kalkar. Mit einer kleineren Runde von Freiwilligen wurden zunächst die Wegführungen und die Beschilderungen getestet. Nachdem weitere Schilder ergänzt worden waren, stand nun der große Probelauf mit 84 Freiwilligen an. Ziel war es, die organisatorischen Abläufe „unter Volllast“ mit „Impfwilligen“ zu testen und dabei auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrolliert mit verschiedenen Szenarien zu konfrontieren. Hier fehlten die Papiere, dort entschied sich jemand vor dem Impfen kurzfristig gegen die Corona-Impfung oder eine Person mit einem körperlichen Handicap benötigte umfangreiche Hilfe. An diesem Testlauf nahmen Freiwillige vom THW/Technischen Hilfswerk, von den Freiwilligen Feuerwehren, den Johannitern, der DLRG, dem Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz teil; dazu kam die IuK-Gruppe des Kreises Kleve. Personal vom Rettungsdienst des Kreises Kleve übernahm die Rolle der Ärzte. Insgesamt ziehen die Beteiligten ein positives Fazit – bis auf ein paar Kleinigkeiten passte alles. „Dieser Test war für alle Mitarbeitenden im Impfzentrum ein wichtiger Probelauf‘, der deutlich gezeigt hat: Wir sind ‚startklar‘!“, so Landrätin Silke Gorißen. „Ein herzliches Dankeschön an alle Freiwilligen, die uns an diesem Abend unterstützt haben.“ Der Probelauf zeigte deutlich, dass die 2.700 Quadratmeter große Halle in Kalkar die Abläufe deutlich vereinfachen und beschleunigen. Positiv ist auch, dass aufgrund der großen Fläche jede impfwillige Person eine Begleitperson mitnehmen kann, die sie bei allen Stationen im Impfzentrum begleitet. „Ich habe mich im Impfzentrum zu jeder Zeit wohl gefühlt“, so Kreisbrandmeister Reiner Gilles, der seine Eindrücke mit „Wohnzimmer-Atmosphäre“ zusammenfasste.

Corona-Impfung im Kreis Kleve startet am 27. Dezember mit 180 Impfdosen

Das Impfzentrum wird vom Kreis Kleve betrieben, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) koordiniert die Impftermine, organisiert den medizinischen Bereich im Impfzentrum und rekrutiert das medizinische Fachpersonal. Das Land NRW entscheidet, wie viele Impfdosen die Kreise und kreisfreien Städte in der ersten Charge erhalten. Der Kreis Kleve rechnet beim Impfstart am Sonntag, 27.  Dezember 2020, mit einer sehr begrenzten Impfstoff-Lieferung. Angekündigt sind 180 Impfdosen. Die ersten Impfungen werden in Altenpflegeeinrichtungen erfolgen. Bei 74 Altenpflegeheimen im Kreisgebiet mit etwa 3.800 Bewohnern und weiteren 3.800 Beschäftigten kann im ersten Schritt wohl nur ein Bruchteil geimpft werden. Derzeit bereiten die KVNO und die ersten Altenpflegeeinrichtungen die Impfungen in den Einrichtungen vor. Wann die ersten Termine im Impfzentrum in der Messe Kalkar anstehen, hängt davon ab, wie schnell und in welcher Größenordnung weitere Impfstoff-Lieferungen des Landes NRW erfolgen. Auch hier erfolgt die Terminvergabe durch die KVNO.

PM20-551-Foto: Diese Freiwilligen haben das Impfzentrum getestet

84 Freiwillige haben die Abläufe im Impfzentrum Kreis Kleve getestet. Der Kreis Kleve ist startklar.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: Vor dem Betreten des Impfzentrums wird die Körpertemperatur gemessen.

Vor Betreten des Impfzentrums wird zunächst die Körpertemperatur gemessen.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: Ankunft im Impfzentrum

Am Check-In wurden realistische Abläufe geprobt.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: So sieht es in einer Impfkabine au

So sieht ein Beratungsgespräch in einer Impfkabine aus.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: Auch der Impfvorgang wurde geübt - nur ohne Einstich

Beim Testlauf wurde auch das Impfen geprobt - nur ohne Einstich.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann