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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

25.09.2018

Grippeschutzimpfung mit empfohlenem Vierfach-Impfstoff

Gesundheitsabteilung der Kreisverwaltung Kleve rät zur baldigen Vorsorge

 

Kreis Kleve - In den kommenden Wochen und Monaten steigt das Risiko, an einer Virusgrippe zu erkranken. Angesichts der starken Grippewelle im Winter 2017/2018 empfiehlt die Gesundheitsabteilung der Kreisverwaltung Kleve eine rechtzeitige Schutzimpfung gegen Grippeviren. Besonders wichtig ist diese Grippeschutzimpfung für Menschen über 60 Jahre, chronisch kranke Menschen jeden Alters sowie Berufstätige im Gesundheitswesen und in Bereichen mit viel Publikum. Denn mit einer Impfung schützen sie nicht nur sich selbst, sondern helfen auch, die Verbreitung des Virus zu verringern. Insbesondere ältere und chronisch kranke Menschen profitieren von der Grippeschutzimpfung, denn bei diesen Personen treten sehr viel häufiger als bei jüngeren Menschen Komplikationen im Rahmen einer Grippeerkrankung auf, insbesondere Kreislaufstörungen und Lungenentzündungen. Eine echte Influenzagrippe zeichnet sich im Vergleich zu einer Erkältung durch ihren plötzlichen Beginn mit hohem Fieber, Reizhusten, starken Kopfschmerzen, oft Gliederschmerzen und allgemeinem Schwächegefühl aus.

Doppelt so viele Grippemeldungen im Winter 2017

Im Winter 2017/2018 wurden dem Kreis Kleve 326 Grippenachweise gemeldet. Das war mehr als doppelt so viel wie in den beiden vorangegangenen Wintern (2017: 157; 2016: 148). Tatsächlich dürften diese Zahlen jedoch deutlich höher liegen, denn nicht alle Erkrankten suchen einen Arzt auf und bei denen, die zum Arzt gehen, wird nur bei einem Teil der Patienten ein Viruslabortest durchgeführt. Auch bundesweit hatten sich die Meldezahlen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Zahl der grippebedingten Arztbesuche im Winter 2017/2018 wurde auf rund neun Millionen (!) geschätzt, etwa 45.000 Fälle wurden ins Krankenhaus eingewiesen.

Im Oktober oder November impfen

Ab diesem Jahr wird gemäß der bundesweiten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) durchgängig der Vierfach-Impfstoff empfohlen und von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Im vergangenen Winter wurde noch großflächig ein Dreifach-Impfstoff verabreicht, der leider das vorherrschende Grippevirus der letzten Saison nicht abdeckte. Als Folge davon erkrankten damals auch Geimpfte an Grippe. Da die jährliche Grippewelle meist um die Jahreswende beginnt, empfiehlt das Robert-Koch-Institut eine Schutzimpfung im Oktober oder November. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle kann es noch sinnvoll sein, eine versäumte Impfung nachzuholen. Schließlich kann nie genau vorhergesagt werden, wie lange die Influenzawelle dauert.