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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

17.12.2018

Grußwort des Landrats zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in nur wenigen Tagen feiern wir schon das Weihnachtsfest und ein neues Jahr bricht an. Dies führt uns wieder einmal vor Augen, wie schnell die Monate vorüber gingen. Freuen wir uns also auf die bevorstehende friedvolle und besinnliche Zeit, die uns im Familien- und Freundeskreis eine willkommene Pause vom Alltäglichen erleben lässt. Wir gewinnen Abstand und haben die Gelegenheit, uns des Geschenks des Lebens und des Wertes mitmenschlicher Verbundenheit bewusst zu sein. Denn aus ihnen können wir Kraft schöpfen, um mit den Schwierigkeiten, Problemen oder gar Schicksalsschlägen fertig zu werden, die uns oder unseren Mitmenschen begegnen. Zudem haben die gewaltigen Naturkatastrophen wie in Asien und den USA sowie die anhaltenden Unruhen in vielen Teilen der Erde uns bewegt und betroffen gemacht. Und das Orkantief „Friederike“ im Frühjahr und die lang anhaltende Dürre im Sommer haben auch bei uns im Kreis Kleve sichtbare Spuren hinterlassen. Erfreulicher Weise gibt es doch auch vieles, was uns mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft blicken lässt. Selbstverständlich auch im Kreis Kleve: Mit den inzwischen begonnenen Arbeiten und Maßnahmen zur Modernisierung und Erweiterung unseres Berufskollegs Kleve hat der Kreis Kleve nach der Neuerrichtung seines Berufskollegs Geldern ein weiteres Kapitel im Bereich der berufsschulischen Bildung aufgeschlagen. Das mit einem Investitionsvolumen von mehr als 40 Mio. Euro veranschlagte Vorhaben belegt erneut den hohen Stellenwert, den die Themen „Bildung und Ausbildung“ für uns haben. Die im Vorjahr geplante personelle Verstärkung des Rettungsdienstes konnte in diesem Jahr erfolgreich umgesetzt werden. Hierfür bildete der Kreis Kleve erstmalig auch 14 Rettungssanitäterinnen und -sanitäter aus, die anschließend sogleich weiterbeschäftigt wurden.

Begrüßenswert ist es auch, dass sich in diesem Jahr 82 Rettungsassistentinnen und -assistenten erfolgreich zu sogenannten Notfallsanitäterinnen und –sanitätern weiter qualifiziert haben. Zudem starteten 5 Auszubildende ihre dreijährige Ausbildung in diesem neuen Berufsbild. Außerdem wurden viele Rettungsfahrzeuge entweder neu beschafft oder nachträglich mit modernsten Geräten sowie medizinisch-technischen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet. Anfang 2019 werden die Baumaßnahmen für ein weiteres Kreisverwaltungsgebäude beginnen, in dem auch die modernisierte Leitstelle für den Brandschutz, die Hilfeleistung, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst neue Räumlichkeiten bekommen wird. Denn mehr Rettungsdienst mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedeutet auch mehr Sicherheit für uns alle. Für Rettung von Leib und Leben der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Kleve setzen sich seit dem vorangegangenen Jahr auch die „Mobilen Retter im Kreis Kleve“ ein. Waren es in der Startphase schon beachtliche 200 qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer, so sind es nunmehr bereits 335 Mobile Retter, die sich ehrenamtlich dafür engagieren, falls in ihrer Nähe vor dem Eintreffen eines Notarztes eine lebensrettende Sofortmaßnahme erforderlich werden sollte. Solch eine wertvolle Unterstützung in Notsituationen ist gelebtes Engagement für hilfebedürftige Mitmenschen, für das ich allen Freiwilligen auch bei dieser Gelegenheit nochmals meinen großen Dank ausspreche.

Die Initiative des Kreises Kleve zur Förderung der Übernahme oder Erweiterung von Arztpraxen konnte in diesem Jahr erfolgreich zwei junge Mediziner bei ihren Hospitationen unterstützen und sie zur Übernahme bzw. zur Beschäftigung in einer Hausarztpraxis bewegen. Zur weiteren Gewinnung junger Ärztinnen und Ärzte konnten außerdem die ersten Studierenden der Humanmedizin mit einem Stipendium angeworben werden. Dies verdeutlicht, dass mit dem Hospitationsmodell sowie dem Stipendienprogramm wichtige Akzente zur Begegnung und Vermeidung des drohenden Ärztemangels gesetzt werden konnten.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in diesem Jahr habe ich als Landrat wieder einmal zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern bei den unterschiedlichsten Anlässen zu ihren erfolgreichen Tätigkeiten, Vorhaben oder auch Jubiläen persönlich danken und gratulieren können.

Insbesondere denjenigen, die sich durch ihre Tatkraft und Unterstützung in selbstloser Weise ehrenamtlich für andere engagieren, spreche ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank und meine besondere Anerkennung aus.

Mit großem persönlichem Engagement leisten diese Menschen oftmals im Stillen und abseits der großen Öffentlichkeit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft, die auf christliche Grundwerte wie soziale Verantwortung, Solidarität und Nächstenliebe setzt.

Dies ist vor allem an Weihnachten in besonderem Maße spürbar. Bürgerschaftliches Engagement und Gemeinschaftsdenken bieten, wie ich finde, Anlass genug, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – liebe Bürgerinnen und Bürger – eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit, viel Gesundheit und ein glückliches Jahr 2019!

 

Es grüßt Sie Ihr Landrat

Wolfgang Spreen