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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

15.09.2020

Jetzt an Grippeschutzimpfung denken!

Gesundheitsabteilung der Kreisverwaltung Kleve empfiehlt insbesondere Risikogruppen baldige Impfung

 

Kreis Kleve – Die Gesundheitsabteilung der Kreisverwaltung Kleve rät zur baldigen Grippeschutzimpfung. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis genügend Abwehrstoffe im Körper gebildet wurden, um eine Infektion mit Grippeviren verhindern zu können. Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich impfen zu lassen. Die Virusgrippe ist hoch ansteckend und kann durch Niesen und Händeschütteln Erkrankter schnell auf gesunde Personen übertragen werden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt durchgängig den Vierfach-Impfstoff, der von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert wird. Sollte die Impfung im Oktober/November versäumt werden, kann diese auch noch im Dezember und selbst zu Beginn oder im Verlauf der Grippewelle noch sinnvoll sein.

Auch wenn die Grippeschutzimpfung keinen 100-prozentigen Schutz bieten kann, senkt sie zumindest das Risiko für schwere Verläufe und kann die Erkrankungszeit verkürzen. Die STIKO betont, dass mit den verfügbaren Grippeimpfstoffen der größte Effekt – Schutz der Menschen und Entlastung des Gesundheitssystems – erzielt werden kann, wenn die Impfquoten vor allem bei Risikogruppen erheblich gesteigert werden können. Besonders wichtig ist die Grippeschutzimpfung für über 60-Jährige und für Menschen mit Grunderkrankungen. Auch mit Blick auf aktuelle Corona-Pandemie ist eine hohe Grippeschutz-Impfquote bei Risikogruppen wichtig, um während der Grippewelle schwere Grippeverläufe zu verhindern und Engpässe in Krankenhäusern zu vermeiden. Weitere Personengruppen, für die Grippeschutzimpfungen wichtig sind, sind Berufstätige im Gesundheitswesen und in Bereichen mit viel Publikum sowie Schwangere. Mit jeder Impfung schützt man nicht nur sich selbst, sondern trägt auch dazu bei, die Verbreitung des Grippevirus zu verringern. Aktuell stehen in Deutschland rund 15,3 Mio. Impfstoff-Dosen zur Verfügung. Die Anzahl wird noch weiter aufgestockt. Typisch für die Influenzagrippe ist der plötzliche Beginn mit hohem Fieber, Reizhusten, starken Kopfschmerzen, oftmals begleitet von Gliederschmerzen und allgemeinem Schwächegefühl.