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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

20.11.2020

KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss: Kreis Kleve bringt Arbeitgeber und Praktika-Suchende zusammen

Online-Formular für Unternehmer / Verzeichnis für Jugendliche auf der KAoA-Internetseite

 

Kreis Kleve – Auch während der aktuellen Corona-Pandemie brauchen Jugendliche Angebote aus der freien Wirtschaft, im Rahmen von Praktika oder Erkundungstagen einen ersten Einblick in Berufsfelder zu erhalten, damit sie später eine fundierte Entscheidung für ihre Berufswahl treffen können. An den weiterführenden Schulen in NRW gibt es hierzu die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf“, kurz KAoA. Der Kreis Kleve, bei dem die Kommunale Koordinierungsstelle KAoA tätig ist, hat nun ein einfaches Online-Formular entwickelt, mit dem Unternehmen ihr grundsätzliches Interesse an solchen Erkundungstagen oder Praktika mitteilen können. Diese Informationen sind dann in einem Online-Verzeichnis für interessierte Jugendliche abrufbar. So können interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Schülerinnen und Schüler zusammenfinden.

Einfaches Online-Formular

Jugendliche erhalten über die KAoA-Initiative ab der 8. Jahrgangsstufe Unterstützung bei der beruflichen Orientierung. Zwei zentrale Elemente sind hierbei eintägige Berufsfelderkundungen – ähnlich einem Tagespraktikum – sowie mehrwöchige Betriebspraktika. Hier können die Jugendliche in das Arbeitsleben „hineinschnuppern“ und erste praktische Erfahrungen sammeln. In der Jahrgangsstufe 8 soll jede Schülerin und jeder Schüler drei Berufsfelderkundungen in verschiedenen Bereichen machen. Diese Erfahrungen sollen helfen, sich für das „richtige“ mehrwöchige Schülerbetriebspraktikum zu entscheiden. Dazu braucht es Betriebe aus möglichst vielen Branchen, die bereit sind, dem potenziellen Nachwuchs erste praktische Einblicke zu ermöglichen. Landrätin Silke Gorißen appelliert an die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Jugendlichen bei diesem Prozess der beruflichen Orientierung zu unterstützen. „Ich freue mich, wenn Sie Plätze für Berufsfelderkundungen und Praktika zur Verfügung stellen. Vielleicht lernen Sie so Ihren nächsten Auszubildenden kennen, der Ihnen später helfen kann, dem Fachkräftemangel zu begegnen. Die Bereitstellung solcher Plätze ist nicht davon abhängig, ob Ihr Unternehmen ausbildet – jedes Angebot ist herzlich willkommen!“

Interessierte Betriebe, die bereit sind, Berufsfelderkundungen und Praktika durchzuführen, können dies über ein einfaches Online-Formular mitteilen. In vier kurzen Schritten wird dieses Formular ausgefüllt und an die Kommunale Koordinierungsstelle KAoA übermittelt. Alternativ kann es auch in Papierform ausgefüllt und an den Kreis Kleve gesandt werden. Die Daten werden dann in einem Verzeichnis gespeichert, das – ebenso wie das Online-Formular – über die KAoA-Internetseite abrufbar ist. So können sich die Jugendlichen einen Überblick über die anbietenden Unternehmen sowie die entsprechenden Berufsfelder machen und bei Interesse direkt Kontakt mit den Betrieben aufnehmen.

Die KAoA-Homepage ist unter www.kaoa.kreis-kleve.deoder über die Homepage des Kreises Kleve (www.kreis-kleve.de/ Suchbegriff: KAoA) erreichbar. Fragen beantwortet die Kommunale Koodinierungsstelle KAoA unter der Rufnummer 02821 85-625 oder per Mail: kaoa@kreis-kleve.de.

PM20-501-Foto zur Pressemitteilung KAoA

Betriebe für Schülerpraktika gesucht – der Kreis Kleve hat hierfür ein neues Online-Formular entwickelt.