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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

26.02.2020

Kreis Kleve ist auf mögliche Coronavirus-Infektion gut vorbereitet

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (Covid-19) sind auf den Internetseiten des Kreises Kleve abrufbar

 

Kreis Kleve – Erstmals ist das Coronavirus (Covid-19) auch in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen worden. Die Infektion wurde bei einem Mann aus dem Kreis Heinsberg diagnostiziert. Im Kreis Kleve wurde noch keine Infektion nachgewiesen. Es werden aber Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Aufgrund der Coronavirus-Epidemie sind alle Ärzte, Kliniken und Gesundheitsbehörden seit Wochen zu großer Wachsamkeit aufgerufen. Die Gesundheitsabteilung des Kreises Kleve steht im intensiven Austausch mit den Ansprechpartnern im Kreisgebiet. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung stehen insbesondere in Kontakt mit den Krankenhäusern im Kreisgebiet, dem Airport Weeze und der Hochschule Rhein-Waal. Zudem berät die Gesundheitsabteilung die ortsansässigen Fachkräfte im Gesundheitswesen. Ziel ist es, im Falle des Verdachts einer Infektion mit dem Coronavirus eine schnelle Diagnose zu erhalten und eine weitere Verbreitung des Virus so gut es geht zu verhindern. „Der Kreis Kleve ist auf eine solche Situation gut vorbereitet“, betont Landrat Wolfgang Spreen. „Die beteiligten Abteilungen der Kreisverwaltung tauschen regelmäßig den aktuellen Sachstand aus und besprechen mögliche Maßnahmen.“

Symptome und Schutz-Maßnahmen

Corona-Viren verursachen häufig eine eher milde Erkältungssymptomatik mit Fieber und Husten, können aber auch zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Atemnot führen. Wenn sich Erkrankte mit solchen Symptomen bis maximal 14 Tage vorher in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt mit einem mit dem Coronavirus infizierten Patienten hatten, sollten sich diese umgehend an ihre Ärztin oder Arzt wenden. Wichtig ist, vorher dort anzurufen und den Praxisbesuch anzukündigen. Zu den Risikogebieten zählen: China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang. Iran: Provinz Ghom. Italien: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua, Region Venetien. Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).

Folgende Maßnahmen helfen, um sich und die Mitmenschen zu schützen: Regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife waschen, in die Ellenbeuge husten, aufs Händeschütteln verzichten und im Erkrankungsfall zuhause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auch im häuslichen Umfeld vermeiden.

Die Gesundheitsabteilung des Kreises Kleve hat für wichtige Fragen zu den Bürozeiten unter der Telefonnummer 02821 85-311 eine Hotline eingerichtet. In Krisenfällen ist die Gesundheitsabteilung des Kreises Kleve außerdem über die Notrufnummer der Leitstelle (112) ständig erreichbar. Weitere Informationen wurden auf der Internetseite des Kreises Kleve (hier) hinterlegt. Die Inhalte werden bei Bedarf aktualisiert.