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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

27.05.2020

Kreis Kleve verzichtet für Juni und Juli auf die Hälfte der Elternbeiträge in Kitas und Kindertagespflege

Wiederbeginn des Regelbetriebs wegen der Corona-Krise nur eingeschränkt möglich

 

Kreis Kleve – Für die Monate Juni und Juli 2020 verzichtet der Kreis Kleve auf die Hälfte der Elternbeiträge für die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege.

Mit dieser Dringlichkeitsentscheidung setzt der Kreis Kleve als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Absprachen zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und der Landesregierung um. Der Kreis Kleve betreut elf Kommunen im Kreisgebiet ohne eigenes Jugendamt. Die jetzt gefasste Entscheidung sieht für Bedburg-Hau, Issum, Kalkar, Kerken, Kranenburg, Rees, Rheurdt, Straelen, Uedem, Wachtendonk und Weeze vor, dass der Kreis Kleve für die Monate Juni und Juli auf die Hälfte der Elternbeiträge verzichtet. Auf Grundlage der entsprechenden Gebührensatzung hatte der Kreis Kleve – jeweils per Dringlichkeitsbeschluss – bereits vollständig auf die Elternbeiträge für die Monate April und Mai verzichtet.

Hintergrund der aktuellen Entscheidung ist der durch die Corona-Pandemie bedingte qualitativ und quantitativ eingeschränkte Wiederbeginn des Regelbetriebs in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege ab dem 8. Juni 2020. Land und Kommunen teilen sich den Beitragsausfall je zur Hälfte.