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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

19.03.2020

Kreis Kleve will ein Zehn-Millionen-Soforthilfepaket für Selbstständige und Kleinunternehmer auf den Weg bringen

Landrat Wolfgang Spreen wirbt bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Kreisgebiet um Zustimmung

 

Kreis Kleve –Der Kreis Kleve will für die Selbstständigen und Kleinunternehmer im Kreis Kleve ein eigenes Soforthilfe-Paket zur Existenzsicherung auf den Weg bringen. Diese nicht rückzahlbaren Soforthilfen sollen ein Volumen von zunächst zehn Millionen Euro haben. Beschließen müsste dies der Kreistag des Kreises Kleve im Wege eines Nachtragshaushalts. Da ein solcher Beschluss zu einer Erhöhung der Kreisumlage führen würde, hat Landrat Wolfgang Spreen zunächst die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreisgebiet angeschrieben und um Zustimmung geworben.

Mit fortschreitender Dauer der Ausbreitung des Corona-Virus und den daraus resultierenden weitreichenden Maßnahmen und Einschränkungen wird immer deutlicher, welche erheblichen Folgewirkungen damit auch für die Wirtschaft und Unternehmen verbunden sind. Wirtschaftlich ist nicht nur mit einer schweren Rezession, sondern ebenfalls mit der Existenzvernichtung zahlreicher Unternehmen zu rechnen. Bund und Länder haben zwar bereits Hilfsprogramme für die Wirtschaft angekündigt. Im Wesentlichen wird es dabei jedoch nach gegenwärtigem Stand insbesondere um Liquiditätshilfen und Überbrückungskredite gehen. Landrat Wolfgang Spreen: „Es steht zu befürchten, dass diese Hilfsmaßnahmen nicht jeden erreichen werden und insbesondere auch nicht jeder Notlage hinreichend Rechnung tragen. Es ist zu erwarten, dass vor allem die selbstständig Tätigen und Kleinunternehmen nicht erreicht werden beziehungsweise dass ihnen Kredite nicht weiterhelfen, weil der daraus erwachsende Kapitaldienst nicht erwirtschaftet werden kann. Deshalb habe ich nun die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Kleve angeschrieben und darum geworben, dass dieses Vorhaben durch die Kommunen mitgetragen wird.“