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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

26.08.2019

„Landesweiter Warntag“ am 05. September

Zusätzlich zum monatlichen Sirenenprobealarm im Kreis Kleve

 

Kreis Kleve – Auch in diesem Jahr findet in Nordrhein-Westfalen ein „landesweiter Warntag“ statt, und zwar am Donnerstag, 05. September 2019. In den Kommunen werden dann alle so genannten „Warnmittel“ getestet. Bekanntlich ist im Kreis Kleve an jedem ersten Samstag im Monat über die digital angesteuerten Sirenen ein Probealarm zu hören. Der nun anstehende „landesweite Warntag“ findet zusätzlich statt. Ziel ist es, so das nordrhein-westfälische Innenministerium, die Bevölkerung für dieses Thema zu sensibilisieren. In diesem Jahr steht der „Warntag NRW“ unter dem Motto „Zusammen warnen“. Denn beim Thema „Warnung“ sind neben der Leitstelle und der Feuerwehr beispielsweise auch der Deutsche Wetterdienst, das Radio und die Kommunen beteiligt.

Warnmittel werden getestet

Am Donnerstag, 05. September, wird um 10.00 Uhr in allen kreisangehörigen Kommunen, die auch monatliche Probealarme haben, der Sirenenalarm ausgelöst. Digitale Sirenen gibt es in Bedburg-Hau, Emmerich am Rhein, Goch, Issum (ohne Sevelen), Kalkar, Kerken (Aldekerk und Nieukerk), Kleve (nicht in Brienen-Wardhausen und am EOC wegen mechanischen Defekten), Kranenburg (ohne Grafwegen), Rees (nicht flächendeckend), Rheurdt, Straelen, Uedem (ohne Keppeln), Wallfahrtsstadt Kevelaer und Weeze.

Entwarnung-Warnung-Entwarnung

Als Sirenensignal wird ein Probealarm ausgelöst. Dieser setzt sich aus den Sirenentönen Entwarnung-Warnung-Entwarnung zusammen. Eine Minute lang ist bei der Entwarnung ein Dauerton zu hören. Die Warnung erfolgt durch einen einminütigen auf- und abschwellenden Heulton. Anschließend ist noch einmal die Entwarnung zu hören. Die einzelnen Sirenentöne werden nicht unmittelbar nacheinander zu hören sein. Vielmehr wird es zwischen den einzelnen Tönen eine etwa fünfminütige Pause geben. Die akustische Wahrnehmbarkeit der digitalen Sirenen kann durch die Windrichtung beeinflusst werden.

Mobile Sirenen und NINA

Zusätzlich werden in einigen Kommunen mobile Sirenen oder Lautsprecherfahrzeuge zur Warnung der Bevölkerung getestet, und zwar in Geldern (Stadt, Kapellen, Pont, Veert und Walbeck), Issum-Sevelen, Kalkar, Kerken, Wallfahrtsstadt Kevelaer (geplant in allen fünf Ortsteilen). Ferner werden in Rees und Weeze über die Internet- und Facebookseiten der Kommune und/oder der Feuerwehr gewarnt.

Das NRW-Innenministerium wird – ebenfalls um 10.00 Uhr – eine landesweite Probewarnmeldung mit der Warn-App NINA versenden. NINA warnt deutschlandweit oder standortbezogen vor Gefahren wie Hochwasser, Gefahrstoffausbreitung, Großbrand oder andere so genannte Großschadenslagen.

Auf den Internetseiten des Kreises Kleve gibt’s hier Informationen zu den Sirenentönen und hier Informationen zur Warn-App NINA. Zum landesweiten Warntag wurden Hinweise auf der Internetseite des Ministeriums des Inneren NRW hinterlegt (hier).