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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

22.04.2020

Mehr als 1.000 Kleinunternehmer stellten Anträge für die Soforthilfe aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve

Aktuell: 707 Bewilligungen – rund 2,8 Mio. Euro ausgezahlt – 295 Anträge abgelehnt

  

Kreis Kleve – Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreisgebiet nutzten bereits die Chance auf wirtschaftliche Soforthilfen aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve. In 17 Tagen erreichten mehr als 1.000 Anträge die Kreisverwaltung. Das finanzielle Hilfsprogramm richtet sich an Kleinunternehmer und Angehörige Freier Berufe. Bis dato wurden von den 1.019 gestellten Anträgen insgesamt 707 Anträge bewilligt und ein Fördervolumen von rund 2,8 Mio. Euro an die Selbstständigen überwiesen. Neben zahlreichen Überweisungen an Einzelhändler, Gastronomen und Gartenbaubetriebe gingen beispielsweise 1.579 Euro an einen Friseur, 6.800 Euro an einen Buchhändler, 4.000 Euro an ein Kosmetikstudio, 3.000 Euro an einen Musiker oder 1.000 an einen Fotografen. „Sie alle benötigen die finanzielle Soforthilfe des Kreises Kleve, um den Umsatzeinbußen infolge der Corona-Krise zu begegnen“, so Landrat Wolfgang Spreen.

Durchschnittlich rund 4.000 Euro pro Unternehmer

Aufgrund der bislang 707 bewilligten Anträge wurden Finanzmittel aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve mit einem Gesamtvolumen von 2.793.967,42 Euro wie folgt an Unternehmerinnen und Unternehmer in den Kommunen überwiesen: Bedburg-Hau: 88.200 Euro (21 bewilligte Anträge), Emmerich am Rhein: 303.707 Euro (73), Geldern: 383.625 Euro (92), Goch: 333.935 Euro (83), Issum: 26.900 Euro (9), Kalkar: 75.875 Euro (19), Kerken: 69.471 Euro (18), Wallfahrtsstadt Kevelaer: 365.193 Euro (93), Kleve: 473.038 Euro (127), Kranenburg: 86.512 Euro (21), Rees: 135.810 Euro (38), Rheurdt: 15.200 Euro (4), Straelen: 220.680 Euro (53), Uedem: 87.100 (23), Wachtendonk: 39.650 Euro (8) und Weeze: 89.070 Euro (25).

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen einmaligen, nicht zurückzahlbaren Zuschuss von bis zu 7.500 Euro pro Unternehmen oder Freiberufler aus dem Kreis Kleve. Durchschnittlich wurden bislang pro Antrag 3.952 Euro ausgezahlt. Landrat Wolfgang Spreen: „Die in kurzer Zeit erreichte Zahl von mehr als 1.000 Anträgen zeigt, dass die heimische Unternehmerschaft diese schnelle und unkomplizierte Hilfe aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve benötigt.“ Das Hilfsprogramm des Kreises greift weiterhin nachrangig und erst dann, wenn andere Hilfsprogramme von EU, Bund und Land nicht zur Existenzsicherung ausreichen.

Abgelehnt wurden bislang insgesamt 295 Anträge, da die Voraussetzungen für eine Bewilligung nicht vorlagen. So können beispielsweise Anträge von Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten nicht berücksichtigt werden. Die Corona-Soforthilfe greift ferner nicht, wenn der durch die Corona-Krise verursachte entgangene Gewinn für einen Zeitraum von maximal drei Monaten geringer ist als die vorrangigen EU-, Bundes- oder Landesmittel sowie sonstige staatliche Hilfen. Auf der Homepage des Kreises Kleve (www.kreis-kleve.de) gibt es einen Direktlink zum Soforthilfeprogramm (hier).