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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

16.06.2020

Mehr als 1.000 Unternehmer erhielten bis jetzt Soforthilfen aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve

Aktuell: 1.442 Anträge – 1.001 Bewilligungen – gut 3,9 Mio. Euro ausgezahlt – 427 Anträge abgelehnt

 

Kreis Kleve – Zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreisgebiet nutzten in den vergangenen elf Wochen die Chance auf wirtschaftliche Soforthilfen aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve. Das finanzielle Hilfsprogramm richtet sich an Kleinunternehmer und Angehörige Freier Berufe. Bis jetzt wurden von den 1.442 gestellten Anträgen insgesamt 1.001 Anträge bewilligt und ein Fördervolumen von gut 3,9 Mio. Euro an die Selbstständigen überwiesen. Neben zahlreichen Überweisungen an Einzelhändler, Gastronomen und Gartenbaubetriebe gingen beispielsweise 1.579 Euro an einen Friseur, 6.800 Euro an einen Buchhändler, 4.000 Euro an ein Kosmetikstudio, 3.000 Euro an einen Musiker oder 1.000 an einen Fotografen. „Sie alle benötigen die finanzielle Soforthilfe des Kreises Kleve, um den Umsatzeinbußen infolge der Corona-Krise zu begegnen“, so Landrat Wolfgang Spreen.

Durchschnittlich rund 3.900 Euro pro Unternehmer

Aufgrund der bislang 1.001 bewilligten Anträge wurden Finanzmittel aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve mit einem Gesamtvolumen von 3.902.882,90 Euro wie folgt an Unternehmerinnen und Unternehmer in den Kommunen überwiesen: Bedburg-Hau: 102.740 Euro (26 bewilligte Anträge), Emmerich am Rhein: 423.527 Euro (102), Geldern: 509.301 Euro (128), Goch: 428.260 Euro (111), Issum: 68.973 Euro (20), Kalkar: 119.318 Euro (31), Kerken: 102.421 Euro (26), Wallfahrtsstadt Kevelaer: 489.993 Euro (126), Kleve: 662.227 Euro (179), Kranenburg: 115.037 Euro (29), Rees: 211.810 Euro (58), Rheurdt: 26.700 Euro (7), Straelen: 327.680 Euro (77), Uedem: 113.675 (30), Wachtendonk: 74.850 Euro (17) und Weeze: 126.370 Euro (34).

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen einmaligen, nicht zurückzahlbaren Zuschuss von bis zu 7.500 Euro pro Unternehmen oder Freiberufler aus dem Kreis Kleve. Durchschnittlich wurden bislang pro bewilligtem Antrag 3.899 Euro ausgezahlt. Das Hilfsprogramm des Kreises greift weiterhin nachrangig und erst dann, wenn andere Hilfsprogramme von EU, Bund und Land nicht zur Existenzsicherung ausreichen.

Abgelehnt wurden bislang insgesamt 427 Anträge, da die Voraussetzungen für eine Bewilligung nicht vorlagen. So können beispielsweise Anträge von Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten nicht berücksichtigt werden. Die Corona-Soforthilfe greift ferner nicht, wenn der durch die Corona-Krise verursachte entgangene Gewinn für einen Zeitraum von maximal drei Monaten geringer ist als die vorrangigen EU-, Bundes- oder Landesmittel sowie sonstige staatliche Hilfen. Auf der Homepage des Kreises Kleve (www.kreis-kleve.de) gibt es einen Direktlink zum Soforthilfeprogramm (hier).