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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

30.07.2018

Mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche erforderlich -   Agentur für Arbeit Wesel und Jobcenter Kreis Kleve machen sich im Ausbildungsprogramm NRW für junge Menschen stark

Kreis Kleve – Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist für die Jugendlichen im Kreis Kleve nicht bedarfsdeckend. Während in einigen Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen ein Überangebot an Ausbildungsstellen herrscht, liegt das Angebot im Kreis Kleve deutlich unter der Ausbildungsplatznachfrage. So stehen 2.041 Bewerberinnen und Bewerber nur 1.426 Ausbildungsplätzen gegenüber. Insbesondere für Jugendliche mit eingeschränkten Ausbildungsmarktperspektiven ist es schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden. Deshalb machen sich die Agentur für Arbeit Wesel und das Jobcenter Kreis Kleve jetzt gemeinsam im Ausbildungsprogramm NRW für die jungen Menschen stark.

Mit der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Ausbildungsprogramm können bis zu 36 Ausbildungsplätze bezuschusst werden. Betriebe, die zusätzliche Ausbildungsplätze einrichten, erhalten in den ersten beiden Jahren einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung in Höhe von 400 Euro im Monat. Um die Betriebe bei der Ausbildung zu unterstützen und den Jugendlichen individuelle Hilfestellung zu geben, finanziert das Land zusätzlich eine begleitende Betreuung.

Startschuss gefallen

Im Kreis Kleve wird das Theodor-Brauer-Haus das Programm umsetzen. Mit einem umfangreichen Bewerberpool, einem breiten lokalen Netzwerk und seinen Fachkräften verfügt das Theodor-Brauer-Haus über die idealen Voraussetzungen, interessierte Ausbildungsbetriebe zu gewinnen. Ab sofort sprechen die Berufsberater der Agentur für Arbeit und die Fallmanager in den örtlichen Jobcentern im Kreis Kleve Jugendliche an, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, um sie in das Förderprogramm aufzunehmen. Das Theodor-Brauer-Haus bringt dann Betrieb und Bewerber passgenau zusammen, so dass beide vom Ausbildungsprogramm profitieren können. Der Betrieb schließt einen regulären betrieblichen Ausbildungsvertrag mit den Jugendlichen ab. „Betriebe, die bisher nicht ausgebildet haben, können durch die Unterstützung im Ausbildungsprogramm NRW leichter in die Ausbildung einsteigen. Die Betriebe erhalten somit die Chance ihren Fachkräftenachwuchs zu finden“, fasst Barbara Ossyra, Leiterin der Agentur für Arbeit Wesel die Vorteile für die Unternehmen zusammen.

„Die betriebliche Ausbildung ist für die meisten Jugendlichen der entscheidende Schritt in den Beruf“, betont Landrat Wolfgang Spreen. „Ausbildungsplatzsuchende mit schlechteren Startbedingungen erhalten durch die individuelle Begleitung eine Beschäftigungsperspektive und faire Chance auf dem Ausbildungsmarkt“. Interessierte Unternehmen, die von dem Programm profitieren und einen zusätzlichen Ausbildungsplatz anbieten möchten, melden sich gerne beim Theodor-Brauer-Haus Kleve, Telefon 02822 930512, E-Mail andrea.schaffeld@tbh-kleve.de.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Kreises Kleve www.kreis-kleve.de, Suchbegriff: Ausbildungsprogramm NRW.