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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

26.07.2018

Neu im Netz: Stellenangebote und Ausbildungsplätze täglich aktuell, umfassend und übersichtlich - Monatsstatistik SGB II: Weniger Bedarfsgemeinschaften

Kreis Kleve - Ab sofort bietet das Jobcenter Kreis Kleve einen kostenlosen Service für alle Jobsuchenden: Eine Stellenbörse für den gesamten Kreis Kleve und das Umland. Unter der Adresse www.jobzentrale-kreis-kleve.de werden täglich automatisch alle freien Stellen aus dem Kreis Kleve und der Region eingestellt. Das System berücksichtigt Stellenanzeigen inklusive Ausbildungs- und Praktikumsstellen aus Stellenbörsen, Tageszeitungen und von Firmenhomepages. Die Nutzung ist kostenlos und eine Registrierung ist nicht erforderlich. Verschiedene Eingabefelder ermöglichen Arbeitsuchenden die gezielte Suche nach eigenen Bedürfnissen. Berufskategorien - zum Beispiel Verkaufsberufe - lassen sich auf Berufsgruppen - zum Beispiel Verkauf von Kraftfahrzeugen - einengen. Auch räumlich kann der Suchbereich verfeinert werden, bis auf die Ebene einer jeden Kommune hinab. Wer mit dem Stichwort "Helfer" in die Recherche einsteigt, bekommt alle Helfer-Berufsgruppen einschließlich der verfügbaren Stellen angezeigt. Wer wissen will, in welchen Berufsgruppen es die meisten offenen Stellen gibt, kann die 60 Top-Gruppen aufrufen. Die Gruppen mit den meisten Offerten stehen dann ganz oben in der Liste. Zudem kann in jeder einzelnen Gruppe nach Angeboten für Helfer, Fachkräfte und Experten unterschieden werden.

Das Portal lässt sich auf jedem Computer mit Internetverbindung aufrufen. Wer sich ein wenig orientiert, wird die Job-Zentrale schon nach kurzer Zeit gewinnbringend für sich nutzen können. Den Jobcenterkunden stehen die Fallmanagerinnen und Fallmanager in den örtlichen Jobcentern unterstützend zur Seite. Über ein optionales eigenes Bewerberkonto stehen jedem Nutzer unter MYjobNEWS weitere Möglichkeiten zur Verfügung.


Landrat Wolfgang Spreen sieht die lokale Markttransparenz als großen Vorteil: "Die Möglichkeit, den Arbeitsmarkt vor der eigenen Haustür und in den einzelnen Städten und Gemeinden des Kreises Kleve so zu durchleuchten, bietet in dieser Form bislang keine der mir bekannten Stellenbörsen. Diese Transparenz ist für Ungelernte oder andere Kräfte, die branchenübergreifend suchen, sehr hilfreich. Davon profitieren in erster Linie die arbeitsuchenden Bürgerinnen und Bürger, weil der Weg zurück in den Beruf erreichbarer wird. Aber auch die Unternehmen profitieren, wenn sie ihre offenen Stellen zeitnah besetzen können." Das Internetangebot ist in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, türkisch, arabisch, russisch ukrainisch und rumänisch abrufbar.

SGB II Statistik weist weniger Bedarfsgemeinschaften aus

Der Monatsbericht SGB II für Juli 2018 weist gegenüber dem Vormonat einen Rückgang der Bedarfsgemeinschaften um 65 aus. Es gibt im Kreis Kleve damit 9.164 Bedarfsgemeinschaften, in denen 16.958 Menschen leben. 12.385 dieser Personen sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahlen zur Vermittlung in Arbeit werden in der Statistik des Jobcenters Kreis Kleve mit einer dreimonatigen Wartezeit erfasst. Die Anzahl der Vermittlungen ist leicht gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Im März 2018 konnten insgesamt 242 Vermittlungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse realisiert werden.
Zur Erfüllung des gesamten Aufgabenspektrums des SGB II wurde im Juni 2018 ein Gesamtbetrag von rund 9,55 Millionen Euro aufgewendet. Auf den Kreis Kleve entfielen hiervon etwa 2,24 Millionen Euro für die Kosten der Unterkunft.