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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

12.10.2020

Seit einigen Wochen möglich - Digitales Bezahlen von Gebühren und Co an die Kreisverwaltung

Landrat Wolfgang Spreen: „QR-Codes vereinfachen den Zahlvorgang enorm“

 

Kreis Kleve – Direkt mit dem Smartphone Gebühren und andere Zahlungen an die Kreisverwaltung überweisen? Das ist keine Zukunftsmusik. Denn die Kreisverwaltung hat Bezahl-QR-Codes in viele Gebührenbescheide und Zahlungsaufforderungen integriert. Landrat Wolfgang Spreen sieht darin große Vorteile: „Wer zum Beispiel eine Banking-App nutzt, kann den Code direkt im Feld „Überweisungen“ einlesen und zahlt mit einem Klick die offene Rechnung.“

Alle wichtigen Zahlungsdaten sind im QR-Code hinterlegt. Empfänger, Verwendungszweck, die IBAN und der Betrag müssen nicht mehr von Hand eingegeben werden. Vertippen, Zahlendreher und fehlerhafte Eingaben gibt es also nicht mehr. Davon profitiert auch die Kreisverwaltung, die über den QR-Code eingehende Zahlungen direkt dem Bearbeitungsvorgang zuordnen kann.

Die Möglichkeit, mit QR-Code zu bezahlen, soll in der Kreisverwaltung nach und nach auf immer mehr Zahlungsaufforderungen angeboten werden. „Rund 100.000 Zahlungsfälle im Jahr können inzwischen bereits mit dem QR-Code abgewickelt werden. Das sind bereits mehr als die Hälfte aller Fälle“, so Landrat Wolfgang Spreen.

Online ist nicht nur das Bezahlen möglich. Auch weitere Dienste bietet die Kreisverwaltung bereits digital an. Dazu gehören Terminbuchungen, die Zulassung eines Fahrzeugs online, die Night-Mover-App und einige Online-Anträge (siehe www.kreis-kleve.de). Etwa 170 Dienstleistungen muss die Kreisverwaltung in den nächsten beiden Jahren noch digitalisieren. Geplant sind hier zum Beispiel Antragsassistenten, die am Bildschirm ausgefüllt und elektronisch eingereicht werden können. Identitätsnachweise, Bezahlfunktionen und Hochlademöglichkeiten für Anlagen und Belege sollen integriert werden. „Mit der Anbindung an die elektronische Akte, die ebenfalls gerade eingeführt wird, wird die Kreisverwaltung dem papierlosen Büro im Lauf der nächsten Jahre deutlich näher kommen“, verspricht Landrat Wolfgang Spreen.