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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

26.02.2018

Terminvergabe nach dem Zufallsprinzip macht Anstehen in den Nachtstunden überflüssig

Kurzfristige Änderung bei der Terminvergabe im Wartebereich der Ausländerbehörde des Kreises Kleve

 

Kreis Kleve – Mit einer kurzfristigen Änderung bei der Terminvergabe soll die Situation im Wartebereich der Ausländerbehörde des Kreises Kleve schnell verbessert werden. Bekanntlich kommen derzeit an den Publikumstagen mehr Kunden, als durch das vorhandene Fachpersonal bedient werden können. Ab Donnerstag, 01. März 2018, werden die möglichen Termine eines jeden Publikumstages nach einem Zufallsprinzip unter den um 7 Uhr Wartenden vergeben. „Wir wissen, dass dieser Ansatz ungewöhnlich und nicht unproblematisch ist. Da diese Änderung jedoch kurzfristig umsetzbar ist und ein ‚Anstellen‘ in den Nachtstunden damit hinfällig wäre, haben wir uns für diese Übergangslösung entschieden“, so Landrat Wolfgang Spreen. Unabhängig davon werde an einer dauerhaften Verbesserung der Personal- und Terminvergabesituation gearbeitet.

Mit der Einführung dieses Zufallsprinzips bei der Ausgabe von Bedienungs- bzw. Wartemarken kann vermieden werden, dass sich die Kundinnen und Kunden der Ausländerbehörde bereits in den Nachtstunden im Wartebereich einfinden, um eine entsprechende Marke zu erhalten. Vor diesem Hintergrund wird die Kreisverwaltung den Wartebereich an der Nassauerallee 81 ab dem 01. März 2018 wieder erst um 6 Uhr öffnen. Ein vorheriges Erscheinen der Kundinnen und Kunden ist nicht erforderlich. Ab 6 Uhr morgens erhalten alle anwesenden Personen eine Nummer. Ab 7 Uhr werden durch das Personal der Ausländerbehörde im Wartebereich an der Nassauerallee 81 die möglichen Tages-Termine je Wartekreis ausgelost und dokumentiert. Die Kunden, deren Nummern gezogen wurden, werden dann wie bisher am Info-Terminal durch Mitarbeiter der Ausländerbehörde ins System der Verwaltung eingeloggt. Kunden, die aufgrund einer möglicherweise notwendigen Kontingentierung nicht berücksichtigt werden können, erhalten auch künftig ein Formular, mit dem sie einen Termin beantragen können. Dieser Vordruck kann unmittelbar vor Ort ausgefüllt werden. Die Vergabe von Terminen erfolgt dann nach Verfügbarkeit.