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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

29.03.2021

Über 4.400 kurzfristige Impftermine für Personen mit Vorerkrankungen im Impfzentrum Kreis Kleve / Hausärzte und Internisten wählen Patienten mit höchster Vulnerabilität aus

Kreis Kleve startet deshalb vorzeitig die Inbetriebnahme der Impfstelle in Geldern

  

Kreis Kleve – Im Kreis Kleve können nun kurzfristig die ersten Bürgerinnen und Bürger mit Vorerkrankungen geimpft werden. Ursprünglich sollte diese Personengruppe erst nach Ostern in den Hausarztpraxen ein Impfangebot erhalten. Nun teilte das Land Nordrhein-Westfalen mit, dass aufgrund zusätzlicher Lieferungen mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff bereits vor Ostern eine größere Zahl von vorerkrankten Personen geimpft werden kann. Die Organisation dieser einwöchigen Zusatzaktion in den Impfzentren wurde in die Hände der Kreise und kreisfreien Städte gelegt. Konnte der Kreis Kleve am Freitag noch mit 2.540 Impfterminen planen, so stieg die Zahl am späten Freitagnachmittag auf über 4.400.

Am Freitagnachmittag hatte das Gesundheitsamt des Kreises Kleve bereits die Hausärzte und Internisten im Kreisgebiet angeschrieben und auf dieses zusätzliche Impfangebot hingewiesen. Für diese Impfaktion richtete der Kreis Kleve kurzfristig ein weiteres Online-Buchungsportal ein. Nach Rücksprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung wurden die Hausärzte und Internisten gebeten, jeweils ihren 20 Patientinnen und Patienten mit Vorerkrankungen gemäß § 3 der Corona-Impfverordnung und höchster Vulnerabilität einen Impftermin im Impfzentrum Kreis Kleve anzubieten. Diese Personen müssen im Kreisgebiet wohnen, ausreichend mobil sein, um einen Impftermin im Impfzentrum wahrnehmen zu können und eine Vorerkrankung nach § 3 (1) Nr. 2 Buchstabe a bis j oder eine Gleichstellung durch das Gesundheitsamt nach Buchstabe k der Corona-Impfverordnung haben. Darüber hinaus sollen die behandelnden Ärzte den individuellen Gesundheitszustand der in Frage kommenden Person berücksichtigen. Die Termine müssen über das Online-Portal gebucht werden. Am Samstagnachmittag wurde mit einem erneuten Schreiben an die Hausärzte und Internisten die Zahl der Termine pro Arzt um weitere 15 auf dann insgesamt 35 erhöht. Landrätin Silke Gorißen: „Ich bedanke mich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sowie den Hausärzten und Internisten im Kreisgebiet für ihre Unterstützung bei der Realisierung dieser kurzfristigen Sonder-Impfaktion.“

Impfstelle in Geldern geht vorzeitig an den Start

Nach der Mitteilung des Landesgesundheitsministeriums am späten Freitagnachmittag, dass die Menge der zusätzlichen Impfdosen für die Woche ab dem 29. März nochmals erhöht wird, hat der Kreis Kleve am Freitagabend und am Samstag alle Anstrengungen unternommen, die zweite Impfstelle in Geldern vorzeitig, und zwar ab Mittwoch, 31. März, eröffnen zu können, da dies zur schnellen Verimpfung der Sonderkontingente sinnvoll ist. Ursprünglich sollte die weitere Impfstelle des Impfzentrums nach Ostern an den Start gehen. „Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, der Stadt Geldern, unserem Dienstleister Conx sowie allen weiteren erforderlichen Partnern für die sehr kurzfristige Organisation des schnellen Starts der Impfstelle in Geldern“, so Landrätin Silke Gorißen. Am Samstagnachmittag wurde das weitere Online-Buchungsportal des Kreises Kleve freigeschaltet. Die seitens der Hausärzte und Internisten ausgewählten Personen mit Vorerkrankungen können mit einem speziellen Link eine Buchung für einen Impftermin in Kalkar oder in Geldern auswählen. Landrätin Gorißen: „Da die Impfkapazitäten in Geldern auch beim geplanten Zwei-Schicht-Betrieb begrenzt sind, ist es möglich, dass nicht allen Patientinnen und Patienten aus dem südlichen Kreisgebiet ein Impftermin in Geldern angeboten werden kann.“ Weil die Impfdosen auf die Zahl der Hausärzte und Internisten im Kreisgebiet aufgeteilt wurde, können die entsprechenden Ärzte für diese Aktion nur die festgelegte Zahl von 35 Patienten auswählen. „Wir sind der festen Überzeugung und vertrauen darauf, dass die behandelnden Ärzte am besten beurteilen können, welche ihrer vorerkrankten Patienten sie für dieses Angebot auswählen. Deshalb haben wir uns am Freitag für diesen Weg der Terminvergabe entschieden.“

PM21-134-Foto des Eingangsbereichs der Impfstelle in Geldern

Check-in der Impfstelle Geldern des Impfzentrums Kreis Kleve: Hier werden ab Mittwoch die ersten Impfungen durchgeführt.

Foto: Kreis Kleve

PM21-134-Foto der Impfkabinen und des Wartebereichs in der Impfstelle in Gelder

Ein Blick auf die Impfkabinen und den Wartebereich der Impfstelle in Geldern.

Foto: Kreis Kleve – Jonas Niersmann