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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

14.05.2020

Weitere 1 Mio. Euro für das Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve beschlossen – Gesamtvolumen damit 5 Mio. Euro

Aktuell: 1.314 Anträge – 914 Bewilligungen – rund 3,6 Mio. Euro ausgezahlt – 385 Anträge abgelehnt

 

Kreis Kleve – Seit dem Start des Corona-Programms des Kreises Kleve am 01. April 2020 wurden die Finanzhilfen stark nachgefragt. Das Startvolumen von 2 Mio. Euro war bereits am 09. April um weitere 2 Mio. Euro erhöht worden, sodass ein Gesamtvolumen von 4 Mio. Euro zur Verfügung stand. Aktuell liegen der Kreisverwaltung insgesamt 1.314 Anträge der Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreisgebiet vor, von denen 914 bewilligt wurden. Da die ausgezahlten Hilfen bereits jetzt ein Gesamtvolumen von rund 3,6 Mio. Euro haben, wurde ein weiterer Dringlichkeitsbeschluss erforderlich. „Das weitere Hilfspaket in Höhe von 1 Mio. Euro ist notwendig, um auch weiterhin gefährdeten Betrieben und Freiberuflern im Kreis Kleve schnell helfen zu können“, so Landrat Wolfgang Spreen. Der Kreisausschluss beschloss nun im Rahmen der jüngsten Sitzung im Wege der Dringlichkeit das weitere Hilfspaket, sodass das Programm des Kreises Kleve nun ein Gesamtvolumen von 5 Mio. Euro aufweist. Die zusätzlichen Mittel werden über den laufenden Haushalt bereitgestellt.

Aufgrund der bislang bewilligten Anträge wurden Finanzmittel aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve mit einem Gesamtvolumen von 3.597.140,90 Euro wie folgt an Unternehmerinnen und Unternehmer in den Kommunen überwiesen: Bedburg-Hau: 102.740 Euro (26 bewilligte Anträge), Emmerich am Rhein: 396.194 Euro (93), Geldern: 469.576 Euro (117), Goch: 401.360 Euro (103), Issum: 60.675 Euro (17), Kalkar: 96.607 Euro (24), Kerken: 89.546 Euro (23), Wallfahrtsstadt Kevelaer: 465.293 Euro (118), Kleve: 613.177 Euro (165), Kranenburg: 103.037 Euro (25), Rees: 187.610 Euro (51), Rheurdt: 26.700 Euro (7), Straelen: 304.630 Euro (71), Uedem: 109.275 (29), Wachtendonk: 59.850 Euro (14) und Weeze: 110.870 Euro (31).

Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen einmaligen, nicht zurückzahlbaren Zuschuss von bis zu 7.500 Euro pro Unternehmen oder Freiberufler aus dem Kreis Kleve. Das Hilfsprogramm des Kreises greift weiterhin nachrangig und erst dann, wenn andere Hilfsprogramme von EU, Bund und Land nicht zur Existenzsicherung ausreichen.

Abgelehnt wurden bislang insgesamt 385 Anträge, da die Voraussetzungen für eine Bewilligung nicht vorlagen. So können beispielsweise Anträge von Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten nicht berücksichtigt werden. Die Corona-Soforthilfe greift ferner nicht, wenn der durch die Corona-Krise verursachte entgangene Gewinn für einen Zeitraum von maximal drei Monaten geringer ist als die vorrangigen EU-, Bundes- oder Landesmittel sowie sonstige staatliche Hilfen. Auf der Homepage des Kreises Kleve (www.kreis-kleve.de) gibt es einen Direktlink zum Soforthilfeprogramm (hier).