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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

09.04.2020

Aktuelles: Weitere 2 Mio. Euro für das Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve

Bislang 671 Anträge aus 16 Kommunen – 427 Bewilligungen – 167 Anträge abgelehnt

 

Kreis Kleve – Das Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve war am 01. April mit einem Fördervolumen von 2 Mio. Euro gestartet. Die Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Kreisgebiet fragten und fragen dieses Programm nach wie vor sehr stark nach. Rund 671 Anträge führten bislang zu 427 Bewilligungen. Da die ausgezahlten Hilfen bereits jetzt ein Gesamtvolumen von 1.749.339 Euro haben, wurde ein weiterer Dringlichkeitsbeschluss erforderlich. Landrat Wolfgang Spreen und die sechs Vorsitzenden der im Kreistag vertretenen Fraktionen beschlossen heute ein weiteres Hilfspaket von 2 Mio. Euro, sodass das Programm des Kreises Kleve nun ein Gesamtvolumen von 4 Mio. Euro aufweist. Die zusätzlichen Mittel werden über den laufenden Haushalt bereitgestellt. „Die weiteren Hilfen sind notwendig, um weiteren gefährdeten Betrieben und Freiberuflern im Kreis Kleve schnell helfen zu können“, so Landrat Wolfgang Spreen. Das Hilfsprogramm des Kreises Kleve greift weiterhin nachrangig und erst dann, wenn andere Hilfsprogramme von EU, Bund und Land nicht zur Existenzsicherung ausreichen.

Die bislang vorliegenden Anträge kommen aus allen 16 Kommunen im Kreisgebiet. Von den bislang insgesamt 427 bewilligten Anträgen kommen 11 aus Bedburg-Hau, 38 aus Emmerich am Rhein, 60 aus Geldern, 49 aus Goch, 3 aus Issum, 11 aus Kalkar, 14 aus Kerken, 58 aus der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 79 aus Kleve, 14 aus Kranenburg, 17 aus Rees, 4 aus Rheurdt, 39 aus Straelen, 15 aus Uedem, 7 aus Wachtendonk und 8 aus Weeze. Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen einmaligen, nicht zurückzahlbaren Zuschuss von bis zu 7.500 Euro pro Unternehmen oder Freiberufler aus dem Kreis Kleve. Die Antragstellerinnen und Antragsteller kommen verstärkt aus den Bereichen Handel, Dienstleistungen, Gastronomie, Landwirtschaft und Gartenbau. Abgelehnt wurden bislang insgesamt 167 Anträge, da die Voraussetzungen für eine Bewilligung nicht vorlagen. Auf der Homepage des Kreises Kleve (www.kreis-kleve.de) gibt es einen Direktlink zum Soforthilfeprogramm ( hier ). Das Corona-Hilfe-Team der Kreisverwaltung ist auch an den Ostertagen im Einsatz.