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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

29.12.2020

Weiterhin angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der Corona-Pandemie

Jobcenter Kreis Kleve legt Dezember-Statistik zur Grundsicherung für Arbeitsuchende vor

  

Kreis Kleve – Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Kleve bleibt angesichts der fortbestehenden Corona-Pandemie angespannt. Nach wie vor wird der Arbeitsmarkt durch den massiven Einsatz von Kurzarbeit gestützt. Die Anzahl der so genannten SGB-II-Bedarfsgemeinschaften ist im Kreis Kleve nach dem deutlichen Anstieg im Frühsommer in den vergangenen vier Monaten leicht gesunken. Die aktuelle Auswertung des Jobcenters Kreis Kleve weist im Kreisgebiet insgesamt 7.729 SGB-II-Bedarfsgemeinschaften aus – 12 weniger als im November. „Ungeachtet dieser positiven Signale dürfen wir nicht vergessen, dass sich auch im Kreis Kleve noch zahlreiche Unternehmen und ihre Beschäftigten in Kurzarbeit befinden“, so Landrätin Silke Gorißen. Von den 13.945 Menschen, die in den SGB-II-Bedarfsgemeinschaften leben, sind 10.282 erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Bei den weiteren 3.663 Sozialgeldempfängern handelt es sich in der Regel um Kinder.

Die Zahlen der Vermittlungen in Arbeit werden in der Statistik des Jobcenters Kreis Kleve mit einer dreimonatigen Wartezeit erfasst. Im August 2020 konnten 341 Personen durch die Jobcenter im Kreisgebiet in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vermittelt werden. 80 Personen arbeiten nun in einem Minijob.

Kosten der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Im November 2020 wurde zur Erfüllung des gesamten Aufgabenspektrums des SGB II ein Betrag in Höhe von rund 9,34 Mio. Euro aufgewendet. Auf den Kreis Kleve und die Kommunen entfielen hiervon etwa 1,36 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft. Bislang lagen die finanziellen Aufwendungen im Jahr 2020 (Januar bis November) bei insgesamt 99,84 Mio. Euro.