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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

28.11.2019

Zahl der SGB-II-Bedarfsgemeinschaften im Kreis Kleve sinkt weiter

Jobcenter legt November-Statistik zur Grundsicherung für Arbeitsuchende vor

 

Kreis Kleve – Im Kreis Kleve leben derzeit 14.391 Menschen in 7.861 SGB-II-Bedarfsgemeinschaften (BG). Seit Monaten sinkt die Zahl der Menschen, die diese Transferleistungen erhalten. Vor einem Jahr verzeichnete die Statistik des Jobcenters Kreis Kleve noch 15.889 Personen in 8.640 BG. 10.468 der aktuell 14.391 betroffenen Menschen sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte – bei den verbleibenden 3.923 Sozialgeldempfängern handelt es sich in der Regel um Kinder. Mehr als die Hälfte der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Kreis Kleve ist zwischen 25 und 49 Jahre alt. Der Frauenanteil liegt in dieser Altersgruppe bei 54,8 Prozent. Von 100 Einwohnerinnen und Einwohnern im Kreisgebiet befinden sich etwa 5,6 im SGB-II-Leistungsbezug. Im überregionalen Vergleich liegt der Wert bundesweit bei 6,8 und landesweit bei 9,1. In den Nachbarkreisen liegt diese Quote in Wesel bei 7,3, in Viersen bei 6,1 und in Borken bei 4,2.

Die Zahlen der Vermittlung in Arbeit werden in der Statistik des Jobcenters Kreis Kleve mit einer dreimonatigen Wartezeit erfasst. Im Juli 2019 konnten 218 Personen in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vermittelt werden. Weitere 114 Menschen arbeiten nun in einem Minijob. „Damit bleibt die Anzahl der Vermittlungen auf einem guten Niveau“, so Landrat Wolfgang Spreen. „Jede Vermittlung in Arbeit bietet dem betroffenen Menschen die Chance auf eine nachhaltige Unabhängigkeit von Sozialleistungen.“

Kosten der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Im Oktober 2019 wurde zur Erfüllung des gesamten Aufgabenspektrums des SGB II ein Betrag in Höhe von rund 9,06 Mio. Euro aufgewendet. Auf den Kreis Kleve und die Kommunen entfielen hiervon etwa 2,15 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft. Bisher lagen die finanziellen Aufwendungen im Jahr 2019 (Januar bis Oktober) bei insgesamt 92,3 Mio. Euro.