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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

27.03.2020

Zahl der SGB-II-Bedarfsgemeinschaften im Kreis Kleve weiter gesunken

Jobcenter legt März-Statistik zur Grundsicherung für Arbeitsuchende vor

 

Kreis Kleve – Im Kreis Kleve leben derzeit 14.174 Menschen in 7.763 SGB-II-Bedarfsgemeinschaften (BG). Die Zahl der Menschen, die diese Transferleistungen erhalten, ist in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. Vor einem Jahr verzeichnete die Statistik des Jobcenters Kreis Kleve noch 15.828 Personen in 8.564 BG. 10.391 der aktuell 14.174 betroffenen Menschen sind erwerbsfähige Leistungsberechtigte – bei den verbleibenden 3.783 Sozialgeldempfängern handelt es sich in der Regel um Kinder. Mehr als die Hälfte der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Kreis Kleve ist zwischen 25 und 49 Jahre alt. Der Frauenanteil liegt in dieser Altersgruppe bei 53,8 Prozent. Von 100 Einwohnerinnen und Einwohnern im Kreisgebiet befinden sich etwa 5,3 im SGB-II-Leistungsbezug. Im überregionalen Vergleich liegt der Wert bundesweit bei 6,7 und landesweit bei 9,1. In den Nachbarkreisen liegt diese Quote in Wesel bei 7,3, in Viersen bei 6,0 und in Borken bei 4,2.

Die Zahlen der Vermittlung in Arbeit werden in der Statistik des Jobcenters Kreis Kleve mit einer dreimonatigen Wartezeit erfasst. Im November 2019 konnten 208 Personen in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit vermittelt werden. Weitere 91 Menschen arbeiten nun in einem Minijob.

Kosten der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Im Februar 2020 wurde zur Erfüllung des gesamten Aufgabenspektrums des SGB II ein Betrag in Höhe von rund 8,59 Mio. Euro aufgewendet. Auf den Kreis Kleve und die Kommunen entfielen hiervon etwa 2,1 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft. Bisher lagen die finanziellen Aufwendungen im Jahr 2020 (Januar bis Februar) bei insgesamt 16,5 Mio. Euro.