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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

29.04.2019

Zahl der Vermittlungen in Arbeit unverändert auf hohem Niveau

Jobcenter Kreis Kleve legt April-Statistik zur Grundsicherung für Arbeitsuchende vor

 

Kreis Kleve – Auch wenn die Anzahl der SGB-II-Bedarfsgemeinschaften (BG) leicht auf nunmehr 8.638 gestiegen ist (plus 74), so bleibt der Gesamt-Trend zu sinkenden Zahlen dennoch erkennbar. Denn im Vorjahresmonat (04/2018) lag Anzahl der BG noch um 744 höher bei 9.382. Der aktuelle Bericht zur Grundsicherung für Arbeitsuchende des Jobcenters Kreis Kleve zeigt, dass im April 2019 insgesamt 15.939 Menschen in den BG leben. Neben den 11.626 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sind dies 4.313 Sozialgeldempfänger – in der Regel Kinder. Die Integrationszahlen, also die Anzahl der Vermittlungen in Arbeit, werden mit einer Wartezeit von drei Monaten in der Statistik abgebildet. Im Dezember 2018 konnten 203 Personen in versicherungspflichtige Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung vermittelt werden, weitere 96 Menschen arbeiten nun in einem Minijob. „Damit konnte im Jahr 2018 mit insgesamt 4.461 Vermittlungen das hohe Niveau der letzten Jahre gehalten werden“, so Landrat Wolfgang Spreen. „Jede Integration in Arbeit bietet dem betroffenen Menschen die Chance auf eine nachhaltige Unabhängigkeit von Sozialleistungen.“ Die Betroffenen profitieren dabei von der großen Nachfrage auf dem Stellenmarkt. Aufgrund der robusten deutschen Konjunktur werden in weiten Teilen der Wirtschaft Fach- und Hilfskräfte gesucht.

Kosten der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Zur Erfüllung des gesamten Aufgabenspektrums des SGB II wurde im März 2019 ein Gesamtbetrag in Höhe von rund 9,2 Mio. Euro aufgewendet. Auf den Kreis Kleve und die Kommunen entfielen hiervon etwa 2,3 Mio. Euro für die Kosten der Unterkunft. Bisher lagen die finanziellen Aufwendungen im Jahr 2019 (Januar bis März) bei insgesamt 27 Mio. Euro.