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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Einbürgerung

Ausländerinnen und Ausländer, die längere Zeit in Deutschland leben und hier auch bleiben wollen, können die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben. Mit der Einbürgerung erhalten sie neben dem deutschen Pass auch zahlreiche Vorteile: 

Doch natürlich ergeben sich aus der Einbürgerung auch die Pflichten einer deutschen Staatsbürgerin beziehungsweise eines deutschen Staatsbürgers.

Mit der Einbürgerung in Deutschland muss in den meisten Fällen die Heimatstaatsangehörigkeit aufgeben werden. Dadurch können sich Nachteile beispielsweise bei der Ein- und Ausreise, den Erb- und Rentenansprüchen im Heimatland ergeben. 

Ob die Heimatstaatsangehörigkeit beibehalten werden kann, ist von verschiedenen Voraussetzungen abhängig.

Die Einbürgerungsstelle des Kreises Kleve informiert die Bewerberinnen und Bewerber ausführlich über die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Einbürgerung.

 

Einbürgerungsverfahren

Das Einbürgerungsverfahren ist sehr komplex und nimmt in der Regel eine längere Bearbeitungszeit in Anspruch. Für die Einbürgerung muss ein Antrag gestellt werden. Im Antragsverfahren sind verschiedene Behörden und öffentliche Stellen beteiligt.

Voraussetzungen für die Einbürgerungen sind unter anderem:

Verkürzungen sind möglich für:
- Zertifikat Integrationskurs (7 Jahre)
- Asylberechtigte, Flüchtlinge, Staatenlose (6 Jahre)
- Ausländerinnen/Ausländer, die einen deutschen Ehegatten haben (3 Jahre)

Das Antragsformular, Informationsblätter zum Nachweis der Sprachkenntnisse und zum Einbürgerungstest sowie ein Merkblatt, in dem unter anderem die wichtigsten Einbürgerungsmöglichkeiten dargestellt sind, finden Sie im nebenstehenden Link unter „Dokumente“.

 

Einbürgerungsfeier

Nach erfolgreichem Abschluss des Einbürgerungsverfahrens wird die Einbürgerungsurkunde in der Regel in einem feierlichen Rahmen durch den Landrat überreicht.

Im nebenstehenden Link finden Sie ein Gruppenfoto der letzten Einbürgerungsfeier im Maywaldsaal.

 

Mitzubringende Unterlagen

Erforderliche Unterlagen für das Einbürgerungsverfahren:

  • ausgefülltes Antragsformular
  • gültiger Pass, Ausweis oder Ausweisersatz mit gültigem Aufenthaltstitel/-karte
  • Lebenslauf (erforderlich bei Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben)
  • 2 aktuelle Passfotos
  • gegebenenfalls 2 aktuelle Passfotos von jeder Person, die miteingebürgert werden soll
  • Geburtsurkunde
  • Geburtsurkunden der Kinder
  • Heiratsurkunde
  • aktuelle erweiterte Meldebescheinigung gemäß § 18 Abs. 2 Bundesmeldegesetz (BMG) mit allen Meldeanschriften und Zuzugswohnungen aller im Antrag aufgeführten Personen (erhältlich bei der örtlichen Meldebehörde beziehungsweise Bürgerbüro)

 

Sonstige Unterlagen (soweit zutreffend):

  • Zeugnisse, Zertifikate etc. zum Nachweis deutscher Sprachkenntnisse oder Schulabschlusszeugnis oder Nachweis über Berufsausbildung oder Studienabschluss beziehungsweise Nachweis über aktuellen Studienstand
  • Nachweis über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (erfolgreiche Teilnahme an einem Einbürgerungstest oder Test „Leben in Deutschland“)
  • Lohn-/Gehaltsabrechnungen der letzten 3 Monate aller Familienangehörigen
  • Bescheid über Leistungen nach dem SGB II, SGB XII, Wohngeld, Krankengeld, BAföG etc.
  • Rentenversicherungsverlauf
  • Rentenversicherungsverlauf der Ehepartnerin beziehungsweise des Ehepartners / der eingetragenen Lebenspartnerin beziehungsweise des eingetragenen Lebenspartners
  • aktueller Arbeitsvertrag
  • aktueller Arbeitsvertrag der Ehepartnerin beziehungsweise des Ehepartners / der eingetragenen Lebenspartnerin beziehungsweise des eingetragenen Lebenspartners

 

Bei Selbständigkeit:

  • Einkommensteuerbescheid
  • formlose Bescheinigung des Steuerbüros über die Höhe der monatlichen Privatentnahmen und des erzielten Gewinns aus dem Gewerbebetrieb für die letzten 6 Monate
  • Gewerbeanmeldung
  • Nachweise über bestehenden Krankenversicherungsschutz
  • gegebenenfalls Nachweise über Absicherung im Alter (zum Beispiel Lebensversicherung, Rentenversicherung)
  • gegebenenfalls Nachweise über Absicherung gegen Berufs- und Erwerbsunfähigkeit

Gebühren

Gebühren
BezeichnungHöhe der Gebühr

Einbürgerung

Je Person (Erwachsener oder
Kind, das ohne einen Elternteil
eingebürgert wird:

255,00 Euro

Einbürgerung

Je minderjähriges Kind, das
mit einem oder beiden Elternteilen
eingebürgert wird:

51,00 Euro

 

 

Öffnungszeiten

Beratungszeiten der Einbürgerungsstelle

montags, dienstags, donnerstags9:00 bis 12:00 Uhr
mittwochs9:00 bis 16:00 Uhr
freitagsgeschlossen

Ansprechpartner/in

Daten des jeweiligen Ansprechpartners
Aufgabenbereich Mitarbeiter/in Telefon/Fax Raum
Einbürgerung - Beratung u. Antragsbearbeitung,
Frau Metzelaers 02821 85-185
02821 85-587
D.796
Einbürgerung - Beratung u. Antragsbearbeitung,
Frau Mandel 02821 85-216
02821 85-587
D.795