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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Informationen zum Impfzentrum Kreis Kleve

Hinweise



Die Termine im Impfzentrum Kreis Kleve werden von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) koordiniert. Im Impfzentrum werden nur Personen geimpft, mit denen die KVNO vorab einen konkreten Termin vereinbart hat.



 

Der Kreis Kleve bittet darum, von jeglichen Anfragen abzusehen, sowohl telefonisch als auch per E-Mail.



 

Wo kriege ich Infos zum Thema Impfen?



Online:
www.land.nrw/de/corona/impfung

www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf

www.zusammengegencorona.de/impfen/


Telefon:
0211 / 9119-1001



Dringend mitzubringende Dokumente zur Impfung



Aufklärungsvideo des Bundesgesundheitsministeriums Informationen zum Ablauf in den Impfzentren

 

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung der Landätin und der Konferenz der Bürgermeisterin/Bürgermeister im Kreis Kleve

Landrätin Gorißen und Bürgermeister Gerwers: "Ältere Menschen brauchen individuelle Fahrten zum Impfzentrum!"

Kommunen werden vor Ort Angebote für notwendige Beförderungen zum Impfzentrum in Form von Mitfahrbörsen organisieren

Kreis Kleve – Die Konferenz der Bürgermeisterin und der Bürgermeister und der Landrätin im Kreis Kleve hat sich jetzt im Rahmen einer Videokonferenz ausführlich mit der Erreichbarkeit des Impfzentrums in Kalkar beschäftigt. In der Konferenz herrschte Einigkeit darüber, dass das Impfzentrum Kreis Kleve mit 2.700 Quadratmetern Fläche und davor 250 Parkplätzen für die Impfwilligen einfache, sichere und vergleichsweise gute Rahmenbedingungen schafft. Letztendlich hat sich die Konferenz einmütig darauf verständigt, den Impfwilligen ab 80 Jahren, die nun als erste Gruppe ins Impfzentrum kommt, bei Bedarf – wenn also das persönliche Umfeld kein Hilfsangebot machen kann – ein individuelles Beförderungsangebot in Form einer so genannten „Mitfahrbörse“ zu machen. Die Städte und Gemeinden werden kurzfristig solche Börsen organisieren, in der sich die Bürgerinnen und Bürger im Rathaus melden können, die ehrenamtlich Impflinge zum Impfzentrum und wieder nach Hause fahren. „Ältere Menschen brauchen nämlich individuelle Fahrten zum Impfzentrum!“, sind sich die 17 Hauptverwaltungsbeamten einig.

Impfwillige Person kann Begleitperson mit ins Impfzentrum nehmen

Aufgrund des großen Raumangebotes im Impfzentrum kann jede impfwillige Person eine Begleitperson mitbringen, die sie oder ihn während der ganzen Zeit begleitet. Alle Wartebereiche und die Impfkabinen sind räumlich dafür ausgestattet.

Als erste Gruppe werden die über 80-Jährigen im Kreisgebiet ein Impfangebot bekommen. Wie berichtet, erhält diese Personengruppe dazu in Kürze ein umfangreiches Informationspaket per Post, das über den konkreten Ablauf informiert. Ab dem 25. Januar 2021 sind – laut Aussage der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein – Anmeldungen für die Impfung im Impfzentrum möglich. Dort beginnen die Impfungen dann am 01. Februar.

Die Landrätin wie auch die Bürgermeisterin und die Bürgermeister setzen in diesem Zusammenhang auf die Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Bevölkerung. „Wir leben in einem Flächenkreis mit intakten Netzwerken und großem sozialen Engagement. Darum bitten wir die jüngeren Menschen in unseren Städten und Gemeinden, einen wichtigen Teil zum Gelingen der nationalen Impfstrategie beizutragen“, so Landrätin Silke Gorißen. „Bieten Sie Ihren Eltern oder Großeltern, Ihrem Nachbarn oder der Freundin an, ihn oder sie zwei Mal zum Impfzentrum zu fahren, damit dort in den kommenden Wochen die Impfungen erfolgen können“, appelliert Christoph Gerwers als Sprecher der Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten an die Hilfsbereitschaft der Menschen im Kreis Kleve.

Jede Kommune benennt Ansprechpartner für individuelle Beförderungsangebote im Bedarfsfall

Alle Kommunen im Kreis Kleve werden allerdings denjenigen Bürgerinnen und Bürgern, die keinerlei Möglichkeit haben, zu ihren Impfterminen ins Impfzentrum zu kommen, über die „Mitfahrbörsen“ ein individuelles Beförderungsangebot machen. „In jeder Kommune wird es dafür eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner geben“, erläutert Christoph Gerwers. Die Kommunen wollen den Impflingen dann Freiwillige benennen, die sie zum Impfzentrum und wieder nach Hause bringen. „Wir haben zum Beispiel mit der Helferbörse in Rees zu Beginn der Pandemie sehr gute Erfahrungen gemacht und sind zuversichtlich, dass sich ausreichend Freiwillige melden, die diesen Dienst gerne übernehmen“, so Gerwers als Sprecher der Bürgermeisterkonferenz.

Über die Details werden die Kommunen ihre Bürgerinnen und Bürger noch informieren. Landrätin Silke Gorißen: „Die Impfung von gut 312.000 Kreis Klever Bürgerinnen und Bürgern ist eine Mammut-Aufgabe, die von uns allen in den kommenden Monaten viel Kraft und Ausdauer erfordert. Ich danke der Bürgermeisterin und den Bürgermeistern für die gute Zusammenarbeit und hervorragende Unterstützung.“

PM21-013-Foto der Mitglieder der Konferenz der Bürgermeisterin und der Bürgermeister und der Landrätin

Im Rahmen einer Videokonferenz verständigten sich die Konferenz der Bürgermeisterin und der Bürgermeister und der Landrätin im Kreis Kleve darauf, jeweils vor Ort „Mitfahrbörsen“ zu organisieren.

Foto: Wallfahrtsstadt Kevelaer

 

 

Pressemitteilung vom 23. Dezember 2020

Erfolgreicher Test im Impfzentrum Kreis Kleve

84 Freiwillige von verschiedenen Hilfsorganisationen probten Abläufe

Kreis Kleve – Gleich zwei Testläufe gab es in den vergangenen Tagen im Impfzentrum Kreis Kleve in Kalkar. Mit einer kleineren Runde von Freiwilligen wurden zunächst die Wegführungen und die Beschilderungen getestet. Nachdem weitere Schilder ergänzt worden waren, stand nun der große Probelauf mit 84 Freiwilligen an. Ziel war es, die organisatorischen Abläufe „unter Volllast“ mit „Impfwilligen“ zu testen und dabei auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrolliert mit verschiedenen Szenarien zu konfrontieren. Hier fehlten die Papiere, dort entschied sich jemand vor dem Impfen kurzfristig gegen die Corona-Impfung oder eine Person mit einem körperlichen Handicap benötigte umfangreiche Hilfe. An diesem Testlauf nahmen Freiwillige vom THW/Technischen Hilfswerk, von den Freiwilligen Feuerwehren, den Johannitern, der DLRG, dem Malteser Hilfsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz teil; dazu kam die IuK-Gruppe des Kreises Kleve. Personal vom Rettungsdienst des Kreises Kleve übernahm die Rolle der Ärzte. Insgesamt ziehen die Beteiligten ein positives Fazit – bis auf ein paar Kleinigkeiten passte alles. „Dieser Test war für alle Mitarbeitenden im Impfzentrum ein wichtiger ‚Probelauf‘, der deutlich gezeigt hat: Wir sind ‚startklar‘!“, so Landrätin Silke Gorißen. „Ein herzliches Dankeschön an alle Freiwilligen, die uns an diesem Abend unterstützt haben.“ Der Probelauf zeigte deutlich, dass die 2.700 Quadratmeter große Halle in Kalkar die Abläufe deutlich vereinfachen und beschleunigen. Positiv ist auch, dass aufgrund der großen Fläche jede impfwillige Person eine Begleitperson mitnehmen kann, die sie bei allen Stationen im Impfzentrum begleitet. „Ich habe mich im Impfzentrum zu jeder Zeit wohl gefühlt“, so Kreisbrandmeister Reiner Gilles, der seine Eindrücke mit „Wohnzimmer-Atmosphäre“ zusammenfasste.

Corona-Impfung im Kreis Kleve startet am 27. Dezember mit 180 Impfdosen

Das Impfzentrum wird vom Kreis Kleve betrieben, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) koordiniert die Impftermine, organisiert den medizinischen Bereich im Impfzentrum und rekrutiert das medizinische Fachpersonal. Das Land NRW entscheidet, wie viele Impfdosen die Kreise und kreisfreien Städte in der ersten Charge erhalten. Der Kreis Kleve rechnet beim Impfstart am Sonntag, 27.  Dezember 2020, mit einer sehr begrenzten Impfstoff-Lieferung. Angekündigt sind 180 Impfdosen. Die ersten Impfungen werden in Altenpflegeeinrichtungen erfolgen. Bei 74 Altenpflegeheimen im Kreisgebiet mit etwa 3.800 Bewohnern und weiteren 3.800 Beschäftigten kann im ersten Schritt wohl nur ein Bruchteil geimpft werden. Derzeit bereiten die KVNO und die ersten Altenpflegeeinrichtungen die Impfungen in den Einrichtungen vor. Wann die ersten Termine im Impfzentrum in der Messe Kalkar anstehen, hängt davon ab, wie schnell und in welcher Größenordnung weitere Impfstoff-Lieferungen des Landes NRW erfolgen. Auch hier erfolgt die Terminvergabe durch die KVNO.

PM20-551-Foto: Diese Freiwilligen haben das Impfzentrum getestet

84 Freiwillige haben die Abläufe im Impfzentrum Kreis Kleve getestet. Der Kreis Kleve ist startklar.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: Vor dem Betreten des Impfzentrums wird die Körpertemperatur gemessen.

Vor Betreten des Impfzentrums wird zunächst die Körpertemperatur gemessen.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: Ankunft im Impfzentrum

Am Check-In wurden realistische Abläufe geprobt.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: So sieht es in einer Impfkabine au

So sieht ein Beratungsgespräch in einer Impfkabine aus.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

PM20-551-Foto: Auch der Impfvorgang wurde geübt - nur ohne Einstich

Beim Testlauf wurde auch das Impfen geprobt - nur ohne Einstich.

Foto: Kreis Kleve-Jonas Niersmann

 

Pressekonferenz am 16. Dezember 2020

Impfzentrum Kreis Kleve ist pünktlich betriebsbereit

HanseHalle Grieth bietet auf 2.700 qm Platz für sechs parallele Impfwege und zwölf Impfkabinen

Kreis Kleve – Die Arbeiten zur Einrichtung des Corona-Impfzentrums des Kreises Kleve sind sehr weit vorangeschritten. Pünktlich zum 15. Dezember 2020 meldete der Kreis Kleve „Betriebsbereitschaft“. „Das bedeutet, dass wir mit den Impfungen beginnen können, sobald einer der Impfstoffe zugelassen und geliefert wird“, so Landrätin Silke Gorißen im Rahmen eines Presserundgangs durch das Impfzentrum in der Messe Kalkar. Da bei den ersten Lieferungen zunächst begrenzte Mengen des Impfstoffs erwartet werden, die vornehmlich durch mobile Impfteams vor Ort in Senioreneinrichtungen „verimpft“ werden sollen, wird mit einem modularen Aufwachsen des Impfgeschehens im Impfzentrum gerechnet. Gemeinsam mit Jürgen Baetzen (Leiter des Fachbereichs Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz), Dr. Martina Scherbaum (Amtsärztin des Kreises Kleve), Dr. Johannes Martin (Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein - KVNO) und Bernd Dicks (Conx Veranstaltungs GmbH) erläuterte die Landrätin den Stand der Vorbereitungen und die Abläufe im Impfzentrum Kreis Kleve.

Insgesamt stehen in der HanseHalle Grieth gut 2.700 Quadratmeter Fläche und davor 250 Parkplätze zur Verfügung. „Dies ermöglicht uns, die vom Land NRW und der Kassenärztlichen Vereinigung geforderten Abläufe einerseits und die gebotenen Hygieneabstände andererseits sehr gut umzusetzen“, erläutert Jürgen Baetzen. „Somit können wir hier in Kalkar für die Impfwilligen einfache, sichere und vergleichsweise angenehme Rahmenbedingungen schaffen, die sicherlich dazu beitragen werden, dass das Impfzentrum Kreis Kleve in der Bevölkerung schnell eine hohe Akzeptanz bekommt“, ergänzte Dr. Martina Scherbaum. Der Kreis Kleve startet mit sechs parallelen Impfwegen, an denen die Menschen medizinisch betreut und geimpft werden. Landrätin Gorißen richtete einen besonderen Dank an die vielen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie der Conx Veranstaltungs GmbH: „Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir heute das betriebsbereite Impfzentrum Kreis Kleve vorstellen können.“ Insbesondere die große Erfahrung des Conx-Teams um Bernd Dicks in den Bereichen Planung und Messebau sei wichtig gewesen. „Gut, dass wir Sie mit an Bord haben und Sie sofort mit der Arbeit beginnen konnten“, so die Landrätin.

Land NRW finanziert ein Impfzentrum je Kreis

Der Kreis Kleve ist für die Errichtung und den Betrieb des Impfzentrums zuständig; die KVNO koordiniert die Impftermine, organisiert den medizinischen Bereich im Impfzentrum und rekrutiert das medizinische Fachpersonal. „Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein und ihre Mitglieder beteiligen sich mit großem Engagement an dieser gemeinsamen Kraftanstrengung, schnell die Strukturen für eine rasche Impfung der Bevölkerung zu schaffen. Wir freuen uns, dass wir dafür auch hier im Kreis Kleve auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort bauen können“, betonte Dr. Johannes Martin. Die KVNO plant Terminvergaben für folgende Öffnungszeiten: in der Startphase montags bis samstags von 10.00 bis 17.30 Uhr; später im Zwei-Schicht-Betrieb täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Die Impfungen sind für die Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Bei den derzeit in der Zulassung befindlichen Impfstoffen sind Doppelimpfungen der Bürgerinnen und Bürger erforderlich.

Landrätin Silke Gorißen betonte erneut, dass das Land Nordrhein-Westfalen in jedem Kreis genau ein Impfzentrum finanziere, dessen Kosten schlussendlich von Bund und Land getragen werden. „Auch wenn man sich den logistischen Aufwand für ein Impfzentrum anschaut, wird klar, dass dieser – auch in einem Flächenkreis wie dem Kreis Kleve – nicht für mehrere Impfzentren in einem Kreisgebiet geleistet werden kann.“

Weg zum Impfzentrum, Parken, Shuttle zum Eingang

Aufgrund der Wegstrecke zwischen dem Parkplatz an der Messe Kalkar und dem Eingang des Impfzentrums wird es dort einen Shuttle-Service geben.

Die Frage nach der Anbindung des Impfzentrums an den ÖPNV könne, so die Landrätin, zur Stunde noch nicht beantwortet werden. Bislang habe der Kreis kein Datenmaterial zu den konkreten Terminvergaben durch die KVNO vorliegen. Der Kreis Kleve warte auf aussagekräftige Informationen, damit verlässlich geplant werden könne. Sodann werde es eine Information über die Medien geben.

In diesem Zusammenhang appellierte die Landrätin auch an die Eigenverantwortung und Eigeninitiative der Bevölkerung: „Die Impfung der Kreis Klever Bevölkerung ist eine gemeinsame Kraftanstrengung des Kreises, der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sowie der Bürgerinnen und Bürger. Wir alle sollten dabei im Rahmen unserer Möglichkeiten unseren Teil dazu beitragen, dass dieses Mammut-Vorhaben gelingt“, so Landrätin Silke Gorißen. „Die Infrastruktur wurde in sehr, sehr kurzer Zeit sozusagen ‚aus dem Boden gestampft‘. Auch für den monatelangen Betrieb des Impfzentrums haben wir gesorgt. Bei möglichen Beförderungsangeboten Richtung Impfzentrum müssen wir auch die Kosten im Blick behalten. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, zum Gelingen der nationalen Impfstrategie beizutragen und zwei Mal zum Impfzentrum zu fahren und vielleicht im Familien- und Freundeskreis weniger mobilen Personen ebenfalls diese beiden Transferfahrten anzubieten.“

Aufgrund der großen Flächen im Impfzentrum kann jede impfwillige Person eine Begleitperson mitbringen, die sie oder ihn während der ganzen Zeit begleitet. Alle Wartebereiche und die Impfkabinen sind räumlich dafür ausgestattet. „Damit wollen wir insbesondere älteren Gästen oder Impfwilligen mit einem Handicap die Möglichkeit geben, das Impfzentrum aufsuchen zu können, ohne auf die gewohnte Betreuung zu verzichten“, erläutert Jürgen Baetzen.

Eingang, Check-In und Wartebereich

Das gesamte Impfzentrum ist als „Einbahnstraßensystem“ aufgebaut und barrierefrei. Vorgelagert ist ein beheiztes Zelt. Hier wird bei den Impfwilligen die Körpertemperatur gemessen und überprüft, ob die Personen Corona-symptomfrei sind.

Anschließend geht’s zum Check-In. Hier wird überprüft, ob mit der Person im Vorfeld ein Impftermin vereinbart wurde. Denn nur dann kann diese Person geimpft werden. Bei Bedarf gibt es am Check-In die notwendigen Unterlagen, sofern diese den Impfwilligen nicht bereits vorliegen.

Danach gehen die impfwillige Person und die Begleitperson in den Wartebereich. Dort gibt es ausreichend Sitzgelegenheiten, Platz für Rollstuhlfahrerinnen oder Rollstuhlfahrer sowie Sanitäranlagen. Servicekräfte helfen bei Fragen oder beim Ausfüllen der Dokumente.

Sechs parallele Impfwege mit zwölf Impfkabinen

Fachpersonal der KVNO überprüft eingangs der sechs Impfwege A bis F noch einmal die relevanten Daten der Impfwilligen. Da für jeden Impfvorgang nur wenige Minuten vorgesehen sind, wurden pro Impfweg zwei Impfkabinen eingerichtet, um der impfwilligen Person und der Begleitperson mehr Zeit zum Ankommen, Arm freimachen und später zum Wiederankleiden zu geben. Jürgen Baetzen: „Damit können wir zum einen flexibler bei der Belegung der Impfkabinen reagieren und zum anderen vereinfacht dies mögliche spätere Erweiterungspläne.“

Die Planungen der KVNO sehen beim medizinischen Personal – Ärztinnen, Ärzte, medizinische Fachangestellte, administrative Kräfte – anfangs 15 bis 20 Personen vor. „Die prioritär zu impfenden Gruppen von Senioren- und Altenpflegeeinrichtungen werden die Impfungen in der Regel in ihren Einrichtungen erhalten“, erläutert Dr. Johannes Martin. Details hierzu wie auch die Organisation der mobilen Teams, die in der Verantwortung der KVNO liegen, werden derzeit noch abgestimmt.

Nachbeobachtungsbereich und Check-Out

Nach der Impfung verweilen die Personen eine gewisse Zeit – derzeit wird von 30 Minuten ausgegangen – in einem Nachbeobachtungsbereich, der durch Servicekräfte betreut wird. Auch hier gibt es Sanitäranlagen und – für den „Fall der Fälle“ – einen Sanitätsdienst. Nach dem anschließenden Check-Out verlassen Gäste das Impfzentrum. Vor einer Plakatwand „Ich bin ein Impf-Hero“ können sie bei Interesse ein Selfie machen, damit sie ihre eigene Impferfahrung über die sozialen Netzwerke mit ihren Kontakten teilen können. „Damit wollen wir das Vertrauen in das Impfzentrum Kreis Kleve schnell in viele Bevölkerungsschichten transportieren lassen“, so Landrätin Silke Gorißen. Bernd Dicks ergänzt: „Insbesondere in den ersten Wochen ist es wichtig, dass die Menschen sehen, dass das Impfzentrum gut funktioniert und jede und jeder seinen Beitrag zur Überwindung der Pandemie beitragen kann. Deshalb haben wir bei der Planung viel Wert darauf gelegt, dass das Impfzentrum nicht nur praktisch, sondern auch schön wird.“

 

Weitere Fotos und ein Kurzfilm (Zeitraffer-Video zum Aufbau des Impfzentrums)

 

PM20-541-Foto 03-Presserundgang - Gruppenbild

Beim Presserundgang vor der Selfie-Wall „Ich bin ein Impf-Hero“: (vorne v.re.n.li) Zandra Boxnick (Allgemeine Vertreterin der Landrätin), Dr. Martina Scherbaum (Amtsärztin), Landrätin Silke Gorißen, Ruth Keuken (Pressesprecherin), (hinten v.re.n.li): Jürgen Baetzen (Fachbereichsleiter), Dr. Johannes Martin (Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein) und Bernd Dicks (Conx Veranstaltungs GmbH). ©Kreis Kleve-Jonas Niersmann.

 

Sie sind Fachkraft in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf und wollen in der Corona-Krise helfen? - dann registrieren Sie sich beim Freiwilligenregister des Landes Nordrhein-Westfalen!

 

Hinweise

  • Der Kreis Kleve wird die Bürgerinnen und Bürger über die Durchführung der Impfungen informieren.
  • Impftermine können derzeit noch nicht gebucht oder vergeben werden.
  • Informationen zum Betrieb des Impfzentrums des Kreises Kleve werden folgen. Der Kreis Kleve bittet darum, von jeglichen Anfragen abzusehen, sowohl telefonisch als auch per E-Mail.