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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Arbeitsgelegenheiten

Arbeitsgelegenheiten (AGH) sind ein wichtiger Baustein bei der Eingliederung von Arbeitslosengeld II-Empfängern. Ziel dieser Maßnahmen ist es, langzeitarbeitslose Leistungsberechtigte durch sinnvolle Tätigkeiten wieder an den ersten Arbeitsmarkt heranzuführen und die soziale Integration zu fördern.

Der Kreis Kleve fördert die Teilnahme an Arbeitsgelegenheiten durch die Übernahme der angemessenen Maßnahmekosten des  Trägers. Zudem erhält der Arbeitslosengeld II-Empfänger einen Ausgleich für die entstehenden Mehraufwendungen (z.B. Fahrtkosten).

Förderfähige Arbeitsgelegenheiten müssen zusätzlich sein und im öffentlichen Interesse liegen. Reguläre Arbeitsverhältnisse dürfen weder verdrängt noch beeinträchtigt werden.

Der Örtliche Beirat SGB II hat in seiner Sitzung vom 12.07.2012 das Jobcenter Kreis Kleve hinsichtlich der Auswahl und Gestaltung von Arbeitsgelegenheiten beraten. Das Ergebnis ist eine sogenannte Positivliste, die mögliche Tätigkeitsfelder wie Grünpflegearbeiten, Hausmeistertätigkeiten oder Aufgaben im Bereich der Gastronomie auflistet.

Arbeitsuchende, die Interesse an der Wahrnehmung einer Arbeitsgelegenheit haben, wenden sich an ihren Ansprechpartner im örtlichen Jobcenter.

Träger, die an der Einrichtung einer Arbeitsgelegenheit interessiert sind, können den nebenstehenden Förderantrag herunterladen und ausgefüllt an den Kreis Kleve übersenden. Die Förderrichtlinie erläutert den Verfahrensablauf. Ob die konkret geplante Arbeitsgelegenheit dem Grunde nach förderfähig ist, kann aus der Positivliste entnommen werden.

Alle regionalen Träger im Kreis Kleve sind aufgefordert, die Integration von Arbeitslosengeld II-Empfängern durch die Einrichtung sinnvoller Beschäftigungsmöglichkeiten zu unterstützen.