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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Bundesprogramm "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt"

  

 Logo be PART of it

 

Im Mittelpunkt des neuen Modells steht die soziale Teilhabe. Das Projekt hat insbesondere Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Familien im Blick. In vielen Bedarfsgemeinschaften leben Kinder, denen aufgrund der Langzeitarbeitslosigkeit nicht vorgelebt werden kann, welche wichtige und sozial bedeutsame Rolle eine berufliche Tätigkeit im Leben spielt. Aus diesem Grund ist ein sozialer Arbeitsmarkt mit öffentlich geförderter Beschäftigung für Leistungsberechtigte im SGB II, die keine unmittelbare Aussicht auf eine reguläre, ungeförderte Beschäftigung haben und mindestens vier Jahren im Leistungsbezug sind, unerlässlich.

Das Jobcenter Kreis Kleve setzt das Bundesprogramm durch das hiesige Projekt „be PART of it“ um. Arbeitsgeberinnen und Arbeitgeber sowie die Wohlfahrtsverbände im Kreis Kleve können ab sofort einen formellen Antrag auf Einrichtung öffentlich geförderter Arbeitsplätze stellen. Die Anzahl der Bewilligungen ist durch das Gesamtfördervolumen begrenzt.

Für die geförderten Arbeitsplätze gelten folgende Rahmenbedingungen:

-        die Tätigkeiten müssen zusätzlich und wettbewerbsneutral sein

-        die Tätigkeiten müssen im öffentlichen Interesse liegen, also gemeinnützig sein

-        die Wochenarbeitszeit muss zwischen 15 und maximal 30 Stunden liegen

-        die Arbeitsplätze können für maximal 36 Monaten gefördert werden

-        die Förderung erfolgt als monatlicher Festbetrag in Höhe des Bruttoarbeitsentgeltes einschließlich der pauschalierten Versicherungsbeiträge (ohne Arbeitslosenversicherung) i.H. v. 18,9 %), insgesamt maximal  1.370 Euro bei 30 Wochenstunden

-        gegebenenfalls übersteigende Lohnbeträge finanzieren die Unternehmer als Eigenanteil

Die Jobcenter unterstützen die soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt durch flankierende Maßnahmen, beispielsweise durch eine vorgelagerte Aktivierungsphase und Qualifizierungsbausteine.

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