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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Corona-Pandemie

Erreichbarkeit der kommunalen Jobcenter

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sind die kommunalen Jobcenter vor Ort nur eingeschränkt erreichbar. In Angelegenheiten des Arbeitslosengeldes II können Sie die kommunalen Jobcenter vor Ort derzeit per Mail oder telefonisch erreichen. Die Ansprechpartnerliste finden Sie rechts im Bereich "Downloads".

 

Vereinfachung des Antragsverfahrens auf Arbeitslosengeld II im Zeitraum 01.03.2020 bis 30.06.2020

Aufgrund der Corona-Pandemie ist mit vermehrten Anträgen auf Arbeitslosengeld II zu rechnen, so dass durch die Bundesregierung eine Gesetzesänderung für Arbeitslosengeld II – Anträge im Zeitraum 01.03. bis 30.06.2020 beschlossen hat.

Die Vereinfachungen aus § 67 SGB II greifen für Anträge, deren Bewilligungszeitraum im Zeitraum 01.03.2020 bis 30.06.2020 beginnen.

Vermögen wird für die Dauer von 6 Monaten in den Fällen nicht berücksichtigt, es sei denn, es ist erhebliches Vermögen vorhanden. Als erheblich wird Vermögen angesehen ab einem Wert von 60.000 Euro sowie über 30.000 Euro für jede weitere Person in der Bedarfsgemeinschaft. Nicht sofort verwertbares Vermögen, beispielsweise ein selbstbewohntes Eigenheim, bleibt außer Betracht.

Auch werden die tatsächlichen Kosten der Unterkunft für 6 Monate als angemessen betrachtet, jedoch nicht in Fällen, in denen bereits in vorangegangenen Bewilligungszeiträumen nur die angemessenen Kosten der Unterkunft als Bedarf anerkannt wurden.

Es wurde zu diesem Zweck ein gesonderter Kurzantrag erstellt, der Ihnen unter "Downloads" zur Verfügung steht.

 

Informationen zum Soforthilfe - Paket des Landes NRW für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise finden Sie unter https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

 

Förderprogramm des Kreises Kleve zur Unterstützung von gewerblichen Kleinunternehmen und Angehörigen Freier Berufe

Die weltweite, dynamische Ausbreitung von Infektionen mit dem Corona-Virus (COVID-19) hat auch Deutschland erfasst und zu einer wirtschaftlich bedrohlichen Ausnahme-Situation geführt. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen sehen sich Kleinunternehmen und Angehörige Freier Berufe mit gravierenden Nachfrage- und Produktionsausfällen, unterbrochenen Lieferketten, Stornierungswellen, massiven Umsatzeinbußen und Gewinneinbrüchen konfrontiert, die für zahlreiche hiesige Kleinunternehmen und Freiberufler existenzbedrohlich geworden sind. Mit den im Rahmen dieses Förderprogramms ausgereichten Zuschüssen soll den infolge der COVID-19-Pandemie wirtschaftlich betroffenen Kleinunternehmen und Angehörigen Freier Berufe eine finanzielle Sofort-Hilfe gewährt werden, insbesondere um die wirtschaftliche Existenz der Kleinunternehmen und Freiberufler/-innen zu sichern.

EU- / Bundes- und Landesfördermitteln sowie sonstige staatliche Hilfen zum Ausgleich der durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Schieflage sind vorrangig zu beantragen und werden angerechnet.

Fragen zu der Richtlinie oder der Antragsstellung richten Sie bitte ausschließlich per Mail an corona-hilfe@kreis-kleve.de. Von telefonischen Anfragen ist abzusehen. Weitere Informationen finden Sie unter "Downloads".

 

Kurzarbeitergeld

Personen, die von ihrem Arbeitgeber auf Kurzarbeit umgestellt worden sind, erhalten 60% bzw. 67% des pauschalierten Nettoentgeltes von ihrem Arbeitgeber. Personen, die ergänzende SGB-II–Leistungen beantragen, sollen unbürokratisch und kurzfristig Hilfestellungen erhalten. Unter folgendem Link sind ausführlichere Informationen erhältlich

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

 

Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen auch den Kulturbereich in Nordrhein-Westfalen. Mit Runderlass des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen (MKW) vom 19.03.2020 hat das Land ein Sofortprogramm zur Unterstützung freischaffender Künstlerinnen und Künstler im Umfang von zunächst 5 Mio. Euro aufgelegt. Den Künstlerinnen und Künstlern, denen durch die Absage von Engagements finanzielle Engpässe drohen, wird eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro zuteil. Die Soforthilfe kann mittels eines sehr kurz gefassten Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.

Für Anträge aus dem Kreis Kleve ist die Bezirksregierung Düsseldorf zuständig

E-Mail: dez48.kultur@brd.nrw.de

Kinderzuschlag

Bei vielen Familien kommt es aktuell durch die Corona-Krise zu unvorhergesehenen Einkommenseinbußen. Die Bundesregierung hat deshalb im Rahmen des Sozialschutz-Pakets den Kinderzuschlag kurzfristig umgestaltet („Notfall-KiZ“). Nähere Informationen finden Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz