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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Pflegebedarfsplanung

Nach § 7 Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW) sind die Kreise verpflichtet, im Abstand von längstens 2 Jahren einen Pflegebedarfsplan aufzustellen.

Ziel des Gesetzes ist es, die Bedürfnisse älterer und pflegebedürftiger Menschen in den Vordergrund zu rücken und die kommunale Planungs- und Steuerungsverantwortung für den Bereich der Pflegeinfrastruktur nachhaltig zu stärken. Diese Aufgabe wird vor dem Hintergrund der steigenden Lebenserwartung der Menschen in Deutschland  immer wichtiger.

Der Kreistag hat am 13.12.2018 die Fortschreibung des Pflegebedarfsplanes für den Kreis Kleve zum Stand 31.12.2018 beschlossen, nachdem die Planfortschreibung zuletzt durch das Gerontologische Institut der Technischen Universität Dortmund zum Stand 31.12.2016 erfolgte.

Die Kreisverwaltung Kleve beobachtet fortlaufend die demografischen Entwicklungen und den Pflegemarkt. Die Ergebnisse dieser Marktbeobachtung dienen der kontinuierlichen Fortschreibung der Pflegeberichterstattung, die den politischen Gremien im Kreis Kleve regelmäßig als Entscheidungshilfe dient.

Die Erkenntnisse im fortgeschriebenen Bericht dürften demnach sowohl für zahlreiche Organisationen, Einrichtungen und sonstige Aufgabenträger als auch für Menschen, die sich mit der gesellschaftlichen Entwicklung beschäftigen, interessant und informativ sein.

Der Pflegebedarfsplan steht  allen Interessierten hier zum Download zur Verfügung.

Demografiekonzept des Kreises Kleve

Die Forschungsgesellschaft für Gerontologie e.V. /Institut für Gerontologie an der TU Dortmund hat die "Fortschreibung des Demografiekonzeptes und Erstellung des Pflegebedarfsplanes 2016 für den Kreis Kleve" veröffentlicht.

Das zum Download bereit stehende wissenschaftliche Gutachten informiert über Bevölkerungsentwicklungen und -prognosen. Auch wird der Bedarf an Angeboten für ältere, alte und hochalte Menschen fundiert hergeleitet. Handlungsfelder für Gesellschaft und Politik werden benannt.

Die Expertise wird Gegenstand der weiteren politischen Beratungen sein. Die Erkenntnisse dürften für zahlreiche Organisationen, Einrichtungen und sonstige Aufgabenträger interessant, aber auch für an der gesellschaftlichen Entwicklung Interessierte informativ sein.