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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Jugendarbeit-Richtlinien

Die Abteilung Jugend und Familie des Kreises Kleve hat die wichtige Aufgabe, ein bedarfsgerechtes Angebot an Einrichtungen, Diensten und Veranstaltungen der Jugendhilfe zu gewährleisten, die offene Jugendarbeit auszubauen und die verbandliche Jugendarbeit zu stärken. Hierzu gehört es auch, die Jugendarbeit kommunaler und freier Träger in Vereinen, Verbänden, Initiativgruppen und in der offenen Jugendarbeit vor Ort zu unterstützen und finanziell zu fördern. Den Grundstein bilden die Richtlinien zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit des Kreises Kleve.

Voraussetzungen für die Gewährung von Beihilfen zur Förderung der Jugendarbeit sind:

-       die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 Sozialgesetzbuch VII bzw. vormals § 9 JWG; von diesem Erfordernis kann abgesehen werden, wenn die Förderung nicht auf Dauer angelegt ist,

-       in der Regel eine angemessene Eigenleistung des Trägers der Maßnahme,

-       gegebenenfalls auch der einzelnen Teilnehmerin beziehungsweise des einzelnen Teilnehmers, die beziehungsweise der im Zuständigkeitsbereich der Abteilung Jugend und Familie wohnen muss.

Die Förderrichtlinien können Sie im Downloadbereich einsehen.

Im Folgenden werden die förderungsfähigen Maßnahmen kurz dargestellt.

Beihilfen für Geschäftsführungskosten von Jugendorganisationen

Anerkannte Jugendorganisationen erhalten auf Antrag jährlich Beihilfen zu ihren Geschäftsführungskosten. Anträge sind formlos bis zum 01.04 eines jeden Jahres bei der Abteilung Jugend und Familie des Kreises Kleve zu stellen.

Bildungsarbeit im Rahmen der Jugendarbeit

Zur Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit und damit zur Verbesserung der pädagogischen und inhaltlichen Situation in Jugendgruppen und in der offenen Jugendarbeit können Beihilfen gewährt werden. Gefördert werden Bildungsveranstaltungen zu sozialen, kulturellen und arbeitsweltbezogenen Themen. Anträge sind nach vorgegebenem Muster (siehe „Antrag auf Förderung von Bildungsmaßnahmen“) bis zum 01.04. eines jeden Jahres unter Vorlage eines vorläufigen Programms zu stellen. Spätestens sechs Wochen nach Beendigung der Maßnahme sind ein Programm, eine Teilnahmeliste (siehe „Vordruck Teilnahmeliste“) sowie ein Erfahrungsbericht (siehe „Vordruck Erfahrungsbericht“) einzureichen.

Kulturelle Jugendarbeit der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Gefördert werden Veranstaltungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die soziales und kulturelles Lernen mit verschiedenen ästhetischen Ausdrucksformen (zum Beispiel Theater, Musik, Tanz, Fotografie) und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit gesamtgesellschaftlich relevanten Themen verbinden. Anträge sind bis zum 01.04.eines jeden Jahres für das laufende Kalenderjahr formlos mit kurzer Beschreibung, einem Zeitplan und der Finanzierungsübersicht bei der Abteilung Jugend und Familie zu stellen. Spätestens sechs Wochen nach Beendigung der Maßnahme sind eine Teilnahmeliste (siehe „Vordruck Teilnahmeliste“) sowie ein Erfahrungsbericht (siehe „Vordruck Erfahrungsbericht“) einzureichen.

Förderung von Jugendfreizeitmaßnahmen

Fahrten und Lager sowie Internationale Jugendbegegnungen mit einer Mindestdauer von vier Tagen können bis zu einer Höchstdauer von 21 Tagen, und Kindererholungsmaßnahmen bis zu einer Höchstdauer von 30 Tagen mit einer Beihilfe gefördert werden. Die Maßnahme muss der Erholung der Kinder und Jugendlichen oder der Begegnung deutscher Jugendlicher mit ausländischen Jugendlichen dienen. Anträge sind bis zum 31.10. eines jeden Jahres mit dem entsprechenden Formular (siehe „Antrag auf Förderung von Jugendfreizeitmaßnahmen“) zu stellen. Spätestens sechs Wochen nach Beendigung der Maßnahme sind eine Teilnahmeliste (siehe „ Vordruck Teilnahmeliste“) sowie ein Erfahrungsbericht inklusive  aller Programminhalte (siehe „Vordruck Erfahrungsbericht“) einzureichen.

Betriebskostenbeihilfen für offene Jugendfreizeiteinrichtungen

Offene Jugendarbeit bietet allen Kindern und Jugendlichen Angebotsformen, die im Gegensatz zur verbandlichen Arbeit keine feste Organisationsstruktur und keine verbindliche Teilnahme vorschreiben. Den Trägern offener Jugendfreizeiteinrichtungen können Beihilfen zu den Betriebskosten ihrer Einrichtung gewährt werden. Ergänzend kann für pädagogisch tätiges Personal in den Einrichtungen ein Personalkostenzuschuss gewährt werden. Dies gilt für Einrichtungen, die mindestens drei Stunden offene Jugendarbeit anbieten und Honorarkräfte oder nicht hauptamtliches Personal beschäftigen. Einrichtungen, die mindestens 12 Stunden offene Jugendarbeit wöchentlich anbieten und hauptamtliches Personal beschäftigen, werden abhängig von der wöchentlichen Öffnungszeit und dem Einsatz hauptamtlichen Personals gefördert. Für die Schaffung, Erweiterung und Weiterführung von offenen Angeboten in Ortsteilen mit besonders hoher sozialer Problemdichte ist eine Schwerpunktförderung möglich. Die Qualitätssicherung ist ein neuer verankerter Punkt in den Richtlinien. Hier werden mit Einrichtungen, die mindestens 12 Stunden Jugendarbeit in der Woche leisten und hauptamtliches Personal beschäftigen, zweimal jährlich Qualitätsdialoge, an denen neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen eine Vertretung des Trägers sowie der Abteilung Jugend und Familie teilnehmen soll, geführt.

Die Träger offener Jugendfreizeiteinrichtungen haben jeweils bis zum 01.02. eines jeden Jahres einen entsprechenden Formblattantrag (siehe „Antrag auf Gewährung einer Beihilfe zu den Betriebskosten“) zu stellen und das geplante Programm und ein Arbeitskonzept beizufügen. Die Verwendung der Beihilfe ist bis zum 01.03. des Folgejahres nachzuweisen. Einrichtungen, die nach Ziffer 5.4.1 und 5.4.2 gefördert werden, reichen zusätzlich zum Verwendungsnachweis (siehe „Verwendungsnachweis Betriebskostenbeihilfe nach Ziffer 5.4.1 und 5.4.2“) einen Erfahrungsbericht ein. Einrichtungen, die nach Ziffer 5.4.3 gefördert werden, reichen zum Verwendungsnachweis (siehe „Verwendungsnachweis Betriebskostenbeihilfe nach Ziffer 5.4.3“) die Protokolle der letzten beiden Qualitätsdialoge sowie das aktuelle Arbeitskonzept ein.

Neubau, Ausbau, Renovierung von Jugendfreizeiteinrichtungen und Blockhütten sowie Anschaffung von Bauwagen und Einrichtungsgegenständen

Die für diesen Zweck zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel sollen vornehmlich für substanzerhaltende Maßnahmen sowie zur Ersatzbeschaffung bereits vorhandener Musikanlagen, Medien und Großspielgeräte  in offenen Jugendeinrichtungen eingesetzt werden. Im begründeten Einzelfall werden bauliche Veränderungen in den Außenanlagen einer Jugendfreizeiteinrichtung (zum Beispiel Sitzgruppen und Grillplätze) bezuschusst. Der Beihilfe zur Errichtung neuer Jugendfreizeiteinrichtungen wird eine Mietbeihilfe bei der Errichtung von Jugendfreizeiteinrichtungen durch Investoren gleichgestellt. Voraussetzung ist ein Mietvertrag zwischen dem Träger der Einrichtung und dem Investor.

Anträge auf Gewährung von Beihilfen können formlos bis spätestens zum 30.06. eines Jahres gestellt werden.

Anschaffung von Jugendpflegematerial

Jugendpflegematerial wird benötigt, um fundiert und bedürfnisgerecht arbeiten zu können. Hierzu gehören Arbeitsmappen, Bücher und Spiele ebenso wie Tischtennisplatten, Billardtische, Zelte und hochwertige Medien wie Video-Geräte und Computer- sowie Musikanlagen. Während die Nutzungsdauer und auch der Anschaffungswert zum Beispiel bei Spielen und Büchern relativ gering sind, werden Anschaffungsgegenstände wie Billardtische und Musikanlagen zu den Vermögenswerten gerechnet, deren Anschaffungswert höher liegt und deren Nutzung länger möglich ist. Eine Bezuschussung wird daher differenziert auf der Basis des Einzelanschaffungswertes und vorläufig auch abhängig von der Schwerpunktsetzung der Jugendarbeit als verbandlich oder offen erfolgen. Nicht anerkannt werden Materialien, die dem Vereinszweck dienen wie zum Beispiel Sportartikel und Sportgeräte bei Sportvereinen.

Anträge auf Beihilfen zur Anschaffung von Jugendpflegematerial sind formlos bis zum 01.04. eines jeden Jahres unter Vorlage eines kurzen Nutzungskonzepts bei der Abteilung Jugend und Familie zu stellen. Die Verwendung der Beihilfe ist bis spätestens sechs Wochen nach Rechnungsdatum unter Vorlage der (Original-)Rechnungsbelege und in Form eines kurzen Erfahrungsberichtes nachzuweisen.

Aktion Ferienspaß

Zusätzlich zu den Stadtranderholungsmaßnahmen der Abteilung Jugend und Familie werden während der Schulferien stattfindende örtliche Tagesfreizeitangebote im Rahmen der "Aktion Ferienspaß" gefördert. Träger dieser örtlichen Maßnahmen können freie Träger der Jugendhilfe, kommunale Einrichtungen, Stadt- und Gemeindejugendringe oder in der Freizeitpädagogik erfahrene Einzelpersonen sein. Pro Kommune im Zuständigkeitsbereich der Abteilung Jugend und Familie des Kreises Kleve können 21 Aktionstage angeboten werden.

Die konkrete Absprache über die Verteilung der Mittel und der Rahmenbedingungen der Aktion Ferienspaß erfolgt auf einer jährlich im Februar/März stattfindenden Versammlung aller Ferienspaßanbieter, die unter Federführung der Abteilung Jugend und Familie einen Vorschlag für den Jugendhilfeausschuss erarbeiten.

Die Broschüre „Sommer, Sonne, Ferienspaß“ mit allen Aktionen finden Sie rechtzeitig vor den Sommerferien auf der Seite Stadtranderholungen und Aktion Ferienspaß.

Bei Fragen und Problemen wenden Sie sich an eine der unten aufgeführten Mitarbeiterinnen.


Ansprechpartner/in

Daten des jeweiligen Ansprechpartners
Aufgabenbereich Mitarbeiter/in Telefon/Fax Raum
Jugendarbeit,
Jugendpflege,
Stadtranderholung,
Frau Janßen 02821 85-465
02821 85-310
U.116
Stadtranderholung,
Jugendpflege,
Jugendarbeit,
Frau Schaffers 02821 85-466
02821 85-310
U.114
Jugendarbeit,
Jugendpflege,
Stadtranderholung,
Frau Jennen 02821 85-473
02821 85-310
U.114
Stadtranderholung,
Jugendarbeit,
Jugendpflege,
Frau Rintelen 02821 85-473
02821 85-310
U.114