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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Pflege - Stationäre Pflege

Was ist vollstationäre Dauerpflege?

Eine unbefristete "Rund-um-die-Uhr"-Betreuung pflegebedürftiger Menschen in einem Pflegeheim. Der oder die Pflegebedürftige gibt die eigene Wohnung auf und wird auf Dauer in die Pflegeeinrichtung aufgenommen und hier gepflegt.

Welche Leistungen bietet eine vollstationäre Dauerpflege?

Die Pflegeheime halten neben der Pflege nach SGB XI ein umfassendes Leistungsangebot für ihre Bewohnerinnen und Bewohner vor:

Wer bezahlt die vollstationäre Dauerpflege?

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Pflege in vollstationären Einrichtungen, wenn häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich ist oder wegen der Besonderheit des einzelnen Falles nicht in Betracht kommt.

Die Pflegekasse übernimmt für die pflegebedingten Aufwendungen und die Aufwendungen der sozialen Betreuung je Kalendermonat:

Voraussetzungen:

Anträge auf vollstationäre Dauerpflege nach dem SGB XI stellen Sie bitte bei Ihrer Pflegekasse.

Was müssen Pflegebedürftige in einem Pflegeheim selbst bezahlen?

Wer übernimmt die durch die Leistungen der Pflegekasse nicht gedeckten Restkosten?

Grundsätzlich muss der/die Pflegebedürftige (Rest-)Kosten, die durch die Leistungen der Pflegeversicherung nicht gedeckt sind, selber tragen. Reichen die Leistungen der Pflegekassen sowie das eigene Einkommen und Vermögen nicht aus, um die Kosten eines Aufenthaltes in einem Pflegeheim zu bezahlen, kommt die Gewährung von Pflegewohngeld und/oder Sozialhilfe in Betracht.

Das Sozialamt kann die Restkosten übernehmen,

Nähere Auskünfte erteilt das Sozialamt Ihrer Stadt oder Gemeinde oder die Abteilung Arbeit und Soziales des Kreises Kleve.

Wo kann ich Sozialhilfe nach dem SGB XII beantragen?

Anträge auf Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt und Hilfe zur Pflege in Einrichtungen nach dem SGB XII stellen Sie bitte bei dem Sozialamt Ihrer Stadt oder Gemeinde. Da Sozialhilfe frühestens ab dem Datum gewährt wird, an dem das Sozialamt von der Notlage erfährt, sollte der Antrag unbedingt noch vor der Aufnahme in ein Heim gestellt werden.

Folgende Unterlagen werden bei der Antragstellung benötigt:

Bei verheirateten Heimbewohnerinnen und -bewohnern, wenn der Ehegatte noch zu Hause wohnt, ferner:

Der Antragsvordruck befindet sich rechts oben auf dieser Seite unter "Dokumente". Dort befindet sich zudem auch die Übersicht über die Altenpflegeheime im Kreis Kleve sowie ein Informationsblatt zum Thema "Hilfe zur Pflege in Einrichtungen".

Müssen sich Verwandte an den Kosten beteiligen?

Unterhaltspflichtige ersten Grades, das sind meistens die Kinder der Pflegebedürftigen, werden durch das Sozialamt im Einzelfall nach ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen herangezogen.


Ansprechpartner/in

Daten des jeweiligen Ansprechpartners
Aufgabenbereich Mitarbeiter/in Telefon/Fax Raum
Heimpflege,
Pflegewohngeld,
Herr Janssen 02821 85-385
02821 85-550
E.167