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Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Coronavirus

Nachgewiesene Corona-Virus-Infektionen im Kreis Kleve

Am Sonntag, 20. September 2020, 13.30 Uhr, liegen dem Kreisgesundheitsamt insgesamt 1.079 labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen seit Beginn der Corona-Pandemie vor. Von den 1.079 Indexfällen sind 53 in Bedburg-Hau, 114 in Emmerich am Rhein, 221 in Geldern, 113 in Goch, 36 in Issum, 35 in Kalkar, 48 in Kerken, 94 in der Wallfahrtsstadt Kevelaer, 135 in Kleve, 22 in Kranenburg, 62 in Rees, 19 in Rheurdt, 73 in Straelen, 16 in Uedem, 15 in Wachtendonk und 23 in Weeze.

Es muss weiterhin davon ausgegangen werden, dass diese Zahlen nicht den tatsächlichen Sachstand widerspiegeln, da zum einen laufend neue Fälle gemeldet werden und zum anderen mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche unentdeckte Infizierte eine schwer zu schätzende Dunkelziffer bilden.

Von den insgesamt 1.079 bestätigten Corona-Fällen gelten 1.015 Personen als genesen; 37 Personen sind verstorben. Im Kreisgebiet befinden sich aktuell keine Personen im Krankenhaus.

7-Tage-Inzidenz

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner. In diesem Zeitraum gab es im Kreisgebiet 24 neue labordiagnostisch bestätigte Corona-Infektionen. Dies ergibt im Kreis Kleve eine 7-Tage-Inzidenz von 7,7.

Aktuell befinden sich insgesamt 524 Personen in häuslicher Quarantäne.

 

Corona-Virus - Symptome

Corona-Viren verursachen häufig eher eine milde Erkältungssymptomatik mit Fieber und Husten, können aber auch zu schweren Infektionen der unteren Atemwege (Lungenentzündungen) und Atemnot führen. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich über die Sekrete der Atemwege, also zum Beispiel durch Küssen, Sprechkontakt über geringe Distanz, Kontakt zu Erbrochenem, Anhusten oder Anniesen. Besonders gefährdet sind Immungeschwächte und alte Menschen.

 

Kontakt zum Arzt - immer erst dort anrufen!

Sollten Sie Symptome wie Atemwegsprobleme, (Husten, Luftnot), Fieber, Halsschmerzen, Krankheitsgefühl, Schwäche entwickeln und aufgrund der Schwere der Symptome ärztliche Abklärung brauchen, rufen Sie in Ihrer Hausarztpraxis an. Die Praxismitarbeiter fragen Sie, ob Sie Kontakt zu einer Person hatten, die mit dem Corona-Virus infiziert ist.Dann kann die Arztpraxis entscheiden, ob Sie zu einer bestimmten Uhrzeit kommen sollen oder sich mit Einweisung des Hausarztes in einem der drei Krankenhäuser Kleve, Emmerich am Rhein oder Geldern vorstellen können. Wichtig zu wissen ist, dass in den Krankenhäusern keine ambulante Behandlung erfolgt und auch keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden kann. Der Test auf Corona-Infektion wird in den Krankenhäusern nur bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen durchgeführt und erfolgt nicht bei jedem Patienten.

Der Rücklauf der Testergebnisse ist abhängig von der Anzahl der vorgenommen Tests sowie den Testkapazitäten der Labore. Aktuell erreichen den Kreis Kleve die meisten Ergebnisse innerhalb einer Woche, im Einzelfall kann das Testergebnis auch erst nach zehn Tagen vorliegen.

 

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117

Zur Entlastung der Praxen können Patienten über die Rufnummer 116 117 den Ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren. Hier hilft medizinisches Fachpersonal bei der Klärung weiterer Fragen und es kann durch die Anwendung eines standardisierten medizinischen Ersteinschätzungsverfahrens und gezielte Fragen an den Erkrankten in kurzer Zeit eingeschätzt werden, ob ein Risiko besteht, beziehungsweise ob ein Test erforderlich ist. Bei entsprechender Notwendigkeit wird ein diensthabender Arzt den Patienten in seinem häuslichen Umfeld aufsuchen und den entsprechenden Test durchführen. Ein Austausch mit dem behandelnden Hausarzt findet ebenfalls statt.

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen - Hygieneregeln

Folgende Maßnahmen können Sie ergreifen, um sich und Ihre Mitmenschen zu schützen:

Rechts finden Sie unter „Dokumente“ weitere Informationen zum neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 und andere wichtige Informationen sowie unter „Links“ Verknüpfungen auf die diesbezüglichen Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, des Bundesgesundheitsministeriums, der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung, des Auswärtigen Amts für beabsichtigte Auslandsreisen und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW.

 

Hinweise für alle Reiserückkehrer

Die Coronaeinreiseverordnung wurde mit Wirkung zum 16.09.2020 überarbeitet. Sie regelt unter anderem die Einreise von Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Bürgerinnen und Bürger sind demnach verpflichtet, das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf einem Aufenthalt in einem Risikogebiet hinzuweisen und sich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben. Die Risikogebiete sind hier aufgeführt. Sofern in den ersten 14 Tagen nach Einreise Symptome auftreten, die auf eine Erkrankung auf COVID-19 hinweisen könnten, sind diese ebenfalls unverzüglich an das Gesundheitsamt zu melden. Ferner herrscht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten seit dem 08.08.2020 eine Testpflicht. Die Quarantäne kann nach Vorliegen eines negativen, anerkannten Testergebnisses frühzeitig beendet werden, sofern die getestete Person weiterhin symptomfrei ist.

Den Link zu den folgenden Verordnungen finden Sie auf der rechten Seite unter der Rubrik „Links“:

Verpflichtung zur häuslichen Quarantäne

Personen, die aus einem Risikogebiet in das Land-Nordrhein-Westfalen einreisen, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Ihrer Einreise bzw. bis zur Vorlage eines anerkannten ärztlichen Zeugnisses mit negativen Befund ständig dort abzusondern. Personen in häuslicher Quarantäne ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Meldung an das Gesundheitsamt

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sind verpflichtet, unverzüglich nach Einreise das Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet hinzuweisen.

Ihre Meldung beim Gesundheitsamt können Sie sicher hochladen, wenn Sie das Formular unter folgendem Link verwenden:

Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, dem Gesundheitsamt die nachfolgenden Angaben telefonisch mitzuteilen.

Das Info-Telefon der Kreisverwaltung erreichen Sie unter der Rufnummer 02821 594 950.
Sie erhalten vom Gesundheitsamt eine Rückmeldung.

Seit dem 06.08.2020 sind Unternehmen, die Reisende im grenzüberschreitenden Personenverkehr (Eisenbahn-, Bus-, Flug- oder Schiffsverkehr) aus Risikogebieten in die Bundesrepublik befördern, verpflichtet, die Daten der Einreisenden an das zuständige Gesundheitsamt zu übermitteln. Sollten Sie mit einem der o. g. Unternehmen eingereist sein, wird dennoch dringend empfohlen, sich ergänzend über das o. g. Formular beim Gesundheitsamt zu melden.

Erfüllung der Testpflicht

Personen, die aus einem Risikogebiet einreisen, haben dem Gesundheitsamt ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorzulegen.

Die molekularbiologische Testung (PCR-Test) auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 können Sie bei Ihrem Hausarzt, an Flughäfen oder an der Teststation des Kreises Kleve innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise durchführen lassen. Ein Termin an der Teststation des Kreises Kleve kann Ihnen nach der Meldung an das Gesundheitsamt angeboten werden.

Ärztliche Zeugnisse können auch durch andere, durch das Robert Koch-Institut veröffentliche Staaten (siehe hier) akzeptiert werden, wenn das Testergebnis höchstens 48 Stunden vor der Einreise festgestellt wurde.

Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes

Das Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes erreichen Sie unter der Rufnummer 02821 594 950. Eine medizinische Beratung findet hier nicht statt. Rufen Sie bei Bedarf in Ihrer Hausarztpraxis an oder die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116 117. Dort erhalten Sie u.a. auch medizinische Beratung.

 

Hotline des Ministeriums und Zentrale Corona-Internetseite des Landes

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat unter 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen geschaltet. Diese ist erreichbar von montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr. Neben diesem Bürgertelefon wurde eine neue zentrale Corona-Internetseite onlinegestellt. Sie heißt https://www.land.nrw/corona.

 

Corona-Warn-App - technische Hotline

Bei allen technischen Fragen zur Corona-Warn-App können Sie sich an die technische Hotline wenden. Diese ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 von Montag bis Samstag von 07:00 bis 22:00 Uhr erreichbar. Die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden Ihnen dort umgehend weiterhelfen.

 

Wirtschaftsatlas Kreis Kleve - Corona

Am 09. April 2020 ging eine Internetplattform des Kreises Kleve mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve an den Start, die Angebote des Einzelhandels und der Gastronomie auf einer interaktiven Karte darstellt. Viele Geschäfte und Gastronomiebetriebe bieten einen Liefer- oder Abholservice. Den Link zum Wirtschaftsatlas Kreis Kleve - Corona finden Sie hier.

 

Corona-Gesundheitsfragebogen für Gäste der Sitzungen des Kreises Kleve

Der Fragebogen ist hier hinterlegt. Bitte ausdrucken und ausgefüllt zur Sitzung mitbringen. Die vollständige Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie hier.

Informationen der Abteilung Jugend zu Fragen der Kinderbetreuung

Alle relevanten Informationen für Eltern, Träger, Leitung und Personal von Kindertagesbetreuungsangeboten finden Sie hier.

Der Kreis Kleve verzichtet für die Monate Juni und Juli 2020 auf die Hälfte der Elternbeiträge für die Betreuung für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. (Infos hier)

Informationen der Abteilung Soziales zu Fragen der Langzeitpflege

Häufige Fragen von ambulanten Pflege- und Betreuungsdiensten und stationären Pflegeeinrichtungen zur Versorgung der pflegebedürftigen Menschen

Informationen der Abteilung Jobcenter

Aktuelle Informationen für Arbeitsuchende sowie Unterstützungsmöglichkeiten des Kreises Kleve finden Sie hier.

Zuschüsse für Erbringer von sozialen Dienstleistungen und Maßnahmenträger

Soziale Dienstleister und Einrichtungen der Fürsorge in Deutschland werden auf Antrag finanziell unterstützt, damit sie nicht in ihrem Bestand gefährdet sind. Die Unterstützung richtet sich nach dem "Sozialdienstleister-Einsatzgesetz". Informationen finden Sie hier.

 

Finanzielle Sofort-Hilfe des Kreises Kleve

Informationen zum Soforthilfeprogramm für gewerbliche Kleinunternehmen und Angehörige der Freien Berufe finden Sie hier.

 

Kompakte Übersicht über die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen für Unternehmen und Arbeitnehmer

Sie finden rechts in den Downloads eine Zusammenstellung mit Stand 17.03.2020.

 

Aktuelle Informationen über Corona in anderen Sprachen

englisch / english

französisch / francais

Arabisch / العربية

Persisch / فارسی/دری

Türkisch / Türkçe

 

Pressemitteilungen zum Thema (neueste oben)

Bitte beachten Sie, dass die Inhalte älterer Pressemitteilungen als überholt gelten können. Alle Pressemitteilungen finden Sie hier

20. September 2020 - Insgesamt 1.079 bestätigte Corona-Infektionen im Kreis Kleve (PM20-405)

18. September 2020 - Insgesamt 1.073 bestätigte Corona-Infektionen im Kreis Kleve (PM20-404)

17. September: Gesundheitsamt des Kreises Kleve: Keine Quarantäne für Berufspendler in die niederländischen Risikogebiete (PM20-403)

28. August 2020 - Die ausgezahlten Soforthilfen aus dem Corona-Programm des Kreises Kleve liegen bei 4,07 Mio. Euro (PM20-370)

18. August 2020 - Gesundheitsamt des Kreises Kleve: Informationen für Reiserückkehrer (PM20-353)

31. Juli 2020 - Corona-Stab des Kreises Kleve: Informationen für Reiserückkehrer (PM20-325)

26. Juni 2020 - Grenzüberschreitende Taskforce "COVID 19 Infektion Arbeitmigranten" fordert Handeln der Regierungen in NRW und in den Niederlanden (PM20-263)

16. April 2020 - Corona-Krise: Sozialdienstleister, die Vertragspartner des Kreises Kleve sind, können SodEG-Finanzmittel bei der Kreisverwaltung beantragen (PM20-102)

01. April 2020 - Finanzielle Sofort-Hilfe des Kreises

31. März 2020 - Erhöhtes soziales Konfliktpotenzial durch Corona-Krise / Beratungsangebote

26. März 2020 - Erreichbarkeit der Schulpsychologischen Beratungsstelle und hilfreiche Informationen für Eltern (PM20-058)

15. März 2020 - Landrat dankt allen Einsatzkräften im Gesundheits- und Pflegebereich (PM20-034)


Hinweis

Bürgertelefon der Kassenärztlichen Vereinigung

Telefonnummer 116 117

Hier können Sie auch medizinische Beratung erhalten.

Ihre medizinischen Fragen beantwortet Ihnen auch Ihre Hausarztpraxis.

 

Bürgertelefon Coronavirus der Landesregierung

0211-9119 1001

 

Infotelefon des Kreisgesundheitsamtes

02821 594 950