Direkt zu:
Sprache

Suche
Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Geflügelpest

Aufhebung der aufgrund eines Ausbruchs der Aviären Influenza im Kreis Wesel eingerichteten Überwachungszone – Aufstallungspflicht bleibt vorerst bestehen!

Die klinischen Untersuchungen in der im Kreis Kleve eingerichteten Überwachungszone sind abgeschlossen - es konnten keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt werden. Daher werden zum 12. Januar alle Schutzzonen aufgehoben Die Aufstallungspflicht gilt weiterhin für das gesamte Kreisgebiet für alle Geflügelhalter.

Die Aufhebung der Schutzzonen bedeutet keine Entwarnung. Das Kreisveterinäramt schätzt die Lage weiterhin als sehr kritisch ein. Die Geflügelhalter müssen ihre Bestände weiterhin sorgfältig beobachten. Hohes Fieber, Atemnot, Ausfluss aus Augen und Schnabel, ein stumpfes, gesträubtes Federkleid, zentralnervöse Störungen, verminderte oder keine Legeleistung oder dünnschalige, verformte Eier sowie vermehrte Todesfälle können Anzeichen sein. Bei Verdacht auf Geflügelpest sollte umgehend das Veterinäramt informiert werden.

Weitere aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Hompage des LANUV NRW (siehe Links).

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen hat darüber hinaus eine gemeinsame Erklärung mit verschiedenen Verbänden und Institutionen zu erweiterten Präventionsmaßnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Weiterverbreitung der Geflügelpest verabschiedet (hier).

Früherkennung

Zur Früherkennung der Geflügelpest sind Geflügelhalter weiterhin verpflichtet, das Vorliegen einer Infektion mit dem Influenza-Virus durch einen Tierarzt ausschließen zu lassen, falls in einem Gänse- oder Entenbestand über einem Zeitraum von mehr als vier Tagen Verluste von mehr als der dreifachen üblichen Sterblichkeit der Tiere des Bestandes oder eine Abnahme der üblichen Gewichtszunahme oder Legeleistung von mehr als fünf Prozent auftreten. In anderen Geflügelbeständen besteht diese Pflicht, wenn innerhalb von 24 Stunden Verluste von mindestens drei Tieren bei einer Bestandsgröße von bis zu 100 Tieren oder mehr als zwei Prozent bei einer Bestandsgröße von mehr als 100 Tieren auftreten oder es zu einer erheblichen Veränderung der Legeleistung oder der Gewichtszunahme kommt.

Biosicherheitsmaßnahmen

Gewerbliche Geflügelhalter sind nach der Geflügelpestverordnung verpflichtet, entsprechende Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben einzuhalten.

Privaten Geflügelhalter wird dringend empfohlen, ebenfalls Biosicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Weitere Informationen erhalten Sie in einem Merkblatt auf der Homepage des FLI (siehe Links).

Anzeige Geflügelhaltung

Für alle gewerblichen und privaten Geflügelhalter gilt aber weiterhin die Pflicht, ihre Geflügelhaltung bei der Tierseuchenkasse NRW anzumelden. Die Anmeldung kann einfach über den Link zur Tierseuchenkasse NRW erfolgen.


Ansprechpartner/in

Daten des jeweiligen Ansprechpartners
Aufgabenbereich Mitarbeiter/in Telefon/Fax Raum
Amtstierärztlicher Dienst,
Frau Dr. Johanns 02821 85-281
02821 85-230
1.777
Verwaltungssachbearbeitung,
Frau Hahn 02821 85-718
02821 85-230
1.773