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Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen Titelfoto: Regionales Bildungsnetzwerk Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Potenzialanalyse (SBO 5): Stärken- und handlungsorientiert

Eines der Ziele der Landesinitiative KAoA ist es, Potenziale junger Menschen besser auszuschöpfen, um dem drohenden Fachkräftemangel nachhaltig zu begegnen. Auf Bildung und Berufliche Orientierung bezogen richtet sich der Blick auf den jungen Menschen selbst und damit auf seine individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Dazu gehören Kompetenzen, um Situationen und deren Anforderungen aktiv zu begegnen und sie selbstorganisiert zu bewältigen. Die pädagogische Aufgabe dabei ist es, nicht nur zu beobachten, welche Kompetenzen bereits vorhanden sind, sondern darüber hinaus auch zu erkennen, welche noch verborgenen Potenziale sich unter günstigen Bedingungen entfalten können.

Berufliche Orientierung ist deshalb auch immer eine Auseinandersetzung mit sich selbst: Für die Jugendlichen ist es wichtig, die eigenen Fähigkeiten, Interessen und Neigungen zu kennen. Die Potenzialanalyse ist dafür der verbindliche Start in einen Prozess der Beruflichen Orientierung.

Dieser Prozess wird nach der Potenzialanalyse fortgesetzt durch mehrere Praxisphasen mit konkreten Einblicken in Berufe und Betriebe „vor Ort“. Dazu gehören die Berufsfelderkundungstage, die Schülerbetriebspraktika, Langzeitpraktika, Praxiskurse und die Studienorientierung. So können die Schülerinnen und Schüler die Anforderungen der Betriebe - auch im Hinblick auf konkrete Berufe - kennenlernen und mit ihren eigenen Potenzialen abgleichen.

Den Kern der Potenzialanalyse, die für alle Schülerinnen und Schüler im 1. Halbjahr des 8. Jahrgangs ein verpflichtendes Standardelement der Beruflichen Orientierung ist, bilden handlungsorientierte Aufgaben. Diese Aufgaben werden kombiniert mit Elementen von Assessmentverfahren, Fragebögen usw. Die Jugendlichen werden intensiv von geschultem Personal begleitet. Im Ergebnis erkennen die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Potenziale.

Die Potenzialanalyse wird von außerschulischen Trägern eintägig durchgeführt. Die Vor- und Nachbereitung findet in der Schule statt. Dabei werden die Eltern und die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit mit einbezogen. Verbindliche Datenschutzbestimmungen werden selbstverständlich zu jeder Zeit und von allen Beteiligten eingehalten.

Die Teilnahme an der eintägigen Potenzialanalyse ist die Voraussetzung dafür, an den weiteren trägergestützten Standardelementen der Landesinitiative teilzunehmen.

Wenn Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an die Kommunale Koordinierung KAoA: kaoa@kreis-kleve.de

 

Materialien und Arbeitshilfen rund um das Thema Potenzialanalyse zum Download

Allgemeine Informationen:

Das Standardelement „Potenzialanalyse“ im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ – Übergang Schule-Beruf in NRW

Potenzialanalyse: Wie genau muss ich mir das vorstellen? Beispiele in Form einer Fotogalerie finden sich auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales (MAGS NRW)

FAQ - Häufige Fragen zur Potenzialanalyse


Für Lehrkräfte

Muster für Elterninformation

Einwilligungserklärung Potenzialanalyse

Checkliste Potenzialanalyse

Tipps für die Durchführung der Potenzialanalyse