Direkt zu:
Sprache

Suche
Titelfoto: Fahrradfahrer auf dem Deich Titelfoto: Ansicht des Ausländeramtes Titelfoto Kreis Kleve Titelfoto: Ansicht der Kreisverwaltung in Kleve

Die Untere Bodenschutzbehörde des Kreises Kleve führt ein Kataster über „altlastverdächtige Flächen". Derzeit sind darin etwa 1000 Grundstücke enthalten, für die aufgrund ihrer vorherigen Nutzung nicht ausgeschlossen werden kann, das Boden oder Grundwasser verunreinigt sind. Im wesentlichen sind dies:

  • Altablagerungen. Der Begriff bezeichnet alte Deponien, Geländeauffüllungen, Aufhaldungen, usw.. und
  • Altstandorte. Das sind Flächen ehemaliger Gewerbebetriebe bestimmter Branchen, bei denen in der Regel mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, z.B. stillgelegte Tankstellen, stillgelegte Galvanikbetriebe, und andere.

I. Orientierende Untersuchung einer Verdachtsfläche

Die Altlastverdachtsflächen werden nach und nach auf Veranlassung der Unteren Bodenschutzbehörde gutachtlich untersucht. Erst danach kann entschieden werden, ob sich der Altlastenverdacht bestätigt, oder eben auch nicht. Liegt eine Altlast vor, veranlasst die untere Bodenschutzbehörde die erforderlichen Schutz- oder Sanierungsmaßnahmen. Der Umfang einer eventuell durchzuführenden Sanierungs- oder Beschränkungsmaßnahme ist von den örtlichen Boden- und Grundwasserverhältnissen und der Sensibilität der Grundstücksnutzung abhängig.

Kostenträger ist in der Regel der Grundstückseigentümer, da es um die Abwendung von Gefahren geht, die von seinem Eigentum ausgehen.

II. Auskunft aus dem Altlastenkataster

Vor dem Kauf eines Grundstückes oder einer Immobilie wird dringend empfohlen, bei der Unteren Bodenschutzbehörde Einblick in das Verdachtsflächenkataster zu nehmen oder eine schriftliche Auskunft zu beantragen, um sich über einen eventuell vorhandenen Altlastenverdacht oder bereits vorliegende Untersuchungen zu informieren.

Zu II:
Einfach Auskünfte sind gebührenfrei. Wenn jedoch zur Beantwortung Ihrer Frage umfangreichere  Auswertungen durch die Fachingenieurin oder den Fachingenieur notwendig werden, sind Bearbeitungsgebühren nach Aufwand zu erheben.
(Ingenieurstundensätze - je angefangene halbe Stunde -)

https://www.kreis-kleve.de/de/dienstleistungen/altlasten-altlastenkataster/
Kreisverwaltung Kleve
Nassauerallee15-2347533Kleve
02821 85-0

Altlasten, Altlastenkataster

Die Untere Bodenschutzbehörde des Kreises Kleve führt ein Kataster über „altlastverdächtige Flächen". Derzeit sind darin etwa 1000 Grundstücke enthalten, für die aufgrund ihrer vorherigen Nutzung nicht ausgeschlossen werden kann, das Boden oder Grundwasser verunreinigt sind. Im wesentlichen sind dies:

I. Orientierende Untersuchung einer Verdachtsfläche

Die Altlastverdachtsflächen werden nach und nach auf Veranlassung der Unteren Bodenschutzbehörde gutachtlich untersucht. Erst danach kann entschieden werden, ob sich der Altlastenverdacht bestätigt, oder eben auch nicht. Liegt eine Altlast vor, veranlasst die untere Bodenschutzbehörde die erforderlichen Schutz- oder Sanierungsmaßnahmen. Der Umfang einer eventuell durchzuführenden Sanierungs- oder Beschränkungsmaßnahme ist von den örtlichen Boden- und Grundwasserverhältnissen und der Sensibilität der Grundstücksnutzung abhängig.

Kostenträger ist in der Regel der Grundstückseigentümer, da es um die Abwendung von Gefahren geht, die von seinem Eigentum ausgehen.

II. Auskunft aus dem Altlastenkataster

Vor dem Kauf eines Grundstückes oder einer Immobilie wird dringend empfohlen, bei der Unteren Bodenschutzbehörde Einblick in das Verdachtsflächenkataster zu nehmen oder eine schriftliche Auskunft zu beantragen, um sich über einen eventuell vorhandenen Altlastenverdacht oder bereits vorliegende Untersuchungen zu informieren.

Zu II:
Einfach Auskünfte sind gebührenfrei. Wenn jedoch zur Beantwortung Ihrer Frage umfangreichere  Auswertungen durch die Fachingenieurin oder den Fachingenieur notwendig werden, sind Bearbeitungsgebühren nach Aufwand zu erheben.
(Ingenieurstundensätze - je angefangene halbe Stunde -)

Für die Gemeinden sind wie folgt verantwortlich:

Frau Hamelbeck: Goch, Uedem, Weeze
Frau Husmann: Bedburg-Hau, Emmerich, Kalkar, Rees
Frau München: Geldern, Kerken, Issum, Rheurdt, Straelen, Wachtendonk
Herr Herda: Kevelaer, Kleve, Kranenburg

Form der Antragstellung

Altlastanfragen können per E-mail an abfall-boden@kreis-kleve.de und
direkt online gestellt werden.


Ansprechpartner/in

Daten des jeweiligen Ansprechpartners
Aufgabenbereich Mitarbeiter/in Telefon/Fax Raum
Abfallwirtschaft,
Altlastenkataster,
Bodenschutz,
Frau Hamelbeck 02821 85-685
02821 85-705
E.258
Abfallwirtschaft,
Altlastenkataster,
Bodenschutz,
Frau München 02821 85-365
02821 85-705
E.259
Abfallwirtschaft,
Altlastenkataster,
Bodenschutz,
Herr Herda 02821 85-434
02821 85-705
E.251
Abfallwirtschaft,
Altlastenkataster,
Bodenschutz,
Klimaschutz,
Frau Husmann 02821 85-404
02821 85-705
E.259

Hinweis

Auch als Online-Dienst verfügbar:

Auskunft aus dem Altlastenkataster Onlineantrag